Umfrage: Kündigung unter Vorwand Corona-Pandemie – Befürchtung unter Arbeitnehmern wächst

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Deutsche Arbeitnehmer befürchten zunehmend, dass ihnen unter dem Vorwand Corona-Pandemie gekündigt wird. Knapp ein Sechstel der Befragten (14,1%) gab an, ihr Arbeitgeber würde den Vorwand Corona-Krise für wirtschaftliche Probleme anführen, obwohl diese gar nicht existierten. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey.

„Nicht nur das Ergebnis der Arbeitnehmer-Umfrage ist alarmierend, sondern auch die bereits ansteigende Anzahl von Fällen in den Kanzleien“, sagt Alicia von Rosenberg, Arbeitsrechtlerin mit Kanzlei in Berlin.

„Die Corona-Pandemie ist als alleiniger Grund für eine Kündigung nicht ausreichend. Gibt der Arbeitgeber wirtschaftliche Probleme als Kündigungsgrund an, muss er diese auch nachweisen. Der Gesetzgeber hat im Zuge der Pandemie keine besonderen Regelungen erlassen, die den Kündigungsschutz von Arbeitnehmern aufweichen“, so Rechtsanwältin Alicia von Rosenberg weiter.

Neben den Anfragen von Arbeitnehmern, häufen sich zunehmend auch die Kontaktaufnahmen von Arbeitgebern, die auf der scheinbaren Zielgeraden der Pandemie noch rasch tätig werden möchten.

Die folgenden zwei Motive stehen bei Arbeitgebern aktuell im Vordergrund, um Kündigungen durchzuführen:

1. Die Annahme, die Corona-Krise biete die Gelegenheit, unliebsame Mitarbeiter einfacher loszuwerden.

2. Sog. Rightsizing – Die Krise hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihre Organisation neu betrachten. Einsparungen beim Personal, dem meist größten Kostenblock, sind häufig das erste Mittel der Wahl. Ob sie rechtmäßig durchgeführt werden oder nicht sei erstmal nachrangig.

Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten, sollten diese also in jedem Fall prüfen lassen. Denn selbst wenn ein betriebsbedingter Kündigungsgrund vorliegt, werden häufig Verfahrensfehler gemacht, die zur Unwirksamkeit führen können.

Wichtige Voraussetzungen zur betriebsbedingten Kündigung finden Sie hier: www.kuendigung.berlin/betriebsbedingt-kuendigung

Die repräsentative Umfrage fand im Zeitraum des 12.-15.05.2021 unter 1.522 Arbeitnehmern statt, weitere Details auf Anfrage unter: kontakt@kuendigung.berlin

Pressekontakt:

Rechtsanwältin Alicia von Rosenberg
Kleine Rosenthaler Str. 9
10119 Berlin
kontakt@kuendigung.berlin
https://www.kuendigung.berlin
T +49 30 236 090 38

Original-Content von: Rechtsanwältin Alicia von Rosenberg, übermittelt durch news aktuell

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