Verlegerverbände begrüßen Verabschiedung des EU-Urheberrechts Bundesregierung muss Richtlinie nun schnell und sachgerecht umsetzen

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Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) begrüßen, dass
das Europäische Parlament die EU-Urheberrechtsrichtlinie heute
endgültig verabschiedet hat. „Die Zustimmung zur Reform ist ein –ja–
zur digitalen Zukunft von Kultur und Medien und zu einer lebendigen
und vielfältigen Kreativlandschaft in Europa. Nun muss der Rat der EU
zustimmen und die Bundesregierung muss die Richtlinie schnell und
sachgerecht umsetzen“, sagten Vertreter der beiden Verlegerverbände
heute in Berlin. Der Rat hatte das heute vom EU-Parlament
verabschiedete Verhandlungsergebnis bereits informell gebilligt.

Die Übereinkunft sieht auch die Einführung eines europaweiten
Publisher–s Right vor, das den Verlagen erstmals die Chance bietet,
mit den großen Tech-Plattformen über die Nutzung ihrer Inhalte zu
einem fairen Preis zu verhandeln. Dieses Recht wird digitale
Innovationen fördern und die Vielfalt professioneller digitaler
Medienangebote deutlich erhöhen. Das reformierte Urheberrecht ist
eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft des freien und
unabhängigen Journalismus in der digitalen Ära, so die Verbände.

Pressekontakt:
Alexander von Schmettow
Leiter Kommunikation
Telefon: 030/ 726298-210
E-Mail: schmettow@bdzv.de

Anja Pasquay
Pressesprecherin
Telefon: 030/726298-214
E-Mai pasquay@bdzv.de

Original-Content von: BDZV – Bundesverb. Dt. Zeitungsverleger, übermittelt durch news aktuell

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