Vize-Kanzler Olaf Scholz verteidigt die Corona-Beschlüsse: Ziel muss sein, die Infektionslage im Griff zu behalten

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Vize-Kanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat die Einschränkungen bis Mitte April und den strengeren Lockdown über Ostern verteidigt.

Im ARD-Extra sagte er am Dienstagabend: „Das Ziel muss sein, dass wir mit dem Testen und Impfen dazu beitragen, dass sich die Situation bessert und dass wir nicht zwischendurch die Lage verschlechtern, weil wir die Infektionsentwicklung nicht mehr im Griff behalten.“ Unter dieser Prämisse seien die Entscheidungen in der vergangenen Nacht in der Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin gefallen. „Es gibt ja ein Konzept, das in mehreren Schritten sich mit Öffnungsperspektiven beschäftigt“, so der SPD-Finanzminister. Dazu gehöre eben auch die Aussage, dass nicht einfach auf einmal alles aufgemacht werde, sondern dass man Stück für Stück vorgehe und „auch mal innehält, wenn die Infektionszahlen so wie jetzt wieder nach oben gehen.“

Deutschland habe unverändert mit der Corona-Pandemie zu kämpfen, und „sie fordert uns unverändert viel ab“, sagte Scholz. Dennoch: Deutschland komme wirtschaftlich durch diese Krise viel besser als viele andere Länder. Die Sozialpartnerschaft sei ein Modell, um das die ganze Welt Deutschland beneide. Und die Arbeitslosigkeit habe sich allen Prognosen zum Trotz „nicht so schlecht entwickelt, wie viele befürchtet hatten“, so der Vize-Kanzler.

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