Weser-Kurier:Über Container für Kitas schreibt Sara Sundermann im „Weser-Kurier“ (Bremen) vom 7. April 2017:

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Es wirkt wie das Tüpfelchen auf dem I: Nachdem im
vergangenen Jahr weitaus mehr als 600 Kita-Plätze in Bremen fehlten,
nachdem klar wurde, dass ein Großteil der Plätze, die man im
kommenden Sommer zusätzlich braucht, nur in Containern entstehen
können, nach all diesem Kita-Aufruhr im Vorfeld also werden Eltern
nun auf einige Container bis nach den Herbstferien warten müssen.
Eltern bangen um die Plätze, nun verzögert sich selbst das
Provisorium noch.

Fünf Container kommen später, es geht um bis zu 200 Plätze. Und
das ist noch eine relativ kleine Anzahl im Vergleich zu 1700 Kindern,
die laut Elternvertretung unversorgt sind. Es macht wenig Sinn, jetzt
auf zwei Monaten Verspätung an fünf Standorten herumzuhacken. Denn
ein vorausschauender Kita-Ausbau im großen Stil ist in Bremen nicht
in den vergangenen Monaten, sondern schon vor Jahren verschlafen
worden. Die Anstrengungen von Bildungs- und Baubehörde, jetzt schnell
Kitaplätze zu schaffen, sind Reparatur der Versäumnisse von
vorgestern. Wenn Eltern im Sommer keinen Platz für ihr Kind haben,
dürfte ihnen letztlich sowieso egal sein, wer das wann verschuldet
hat – für sie ist es dann schlicht ein Bremer Notstand.

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