Weser-Kurier:Über den Bremer Ausbildungspakt schreibt Florian Schwiegershausen:

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Per Internet lässt sich alles finden: das
Fitness-Programm, der richtige Partner und auch noch offene
Ausbildungsplätze – im Internet bei der Arbeitsagentur und den
Kammern. Doch vieles vom Bewerbungsprozess findet klassisch außerhalb
des Netzes statt. Und ein Punkt fällt dabei auf: Anscheinend gibt es
immer noch eine große Zahl von ausbildungswilligen Arbeitgebern und
Jugendlichen, die nicht zueinanderfinden. Auf der einen Seite klagen
Unternehmer, sie fänden keine Azubis. Es fehle dort am notwendigen
Wissen für eine Ausbildung. Und auf der anderen Seite gibt es
durchaus gute Schüler, die bei der Suche nur Absagen erhalten. Lehrer
wünschen sich, dass noch mehr Unternehmer in der Schule vorbeikommen.
Schließlich kennen die Lehrer ihre Schüler ganz gut. Auch die
Handelskammer sieht Bedarf für mehr Kontakt zwischen Firmen und
Schülern. Doch gerade kleineren Betrieben fehlt die Zeit dazu. Aber
das wird wohl die Regel sein, wenn der Fachkräftemangel weiter
zunimmt. Manche Arbeitgeber müssen auch zu Abstrichen bereit sein,
wenn sie bisher gewohnt waren, immer die Eier legende Wollmilchsau
unter den Bewerbern zu finden. Das alles kann auch der Bremer
Ausbildungspakt nicht ändern – egal, ob er bis Jahresende die
angestrebten 7800 Plätze erreicht oder nicht.

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