Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Doping in Russland

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Es war in den vergangenen Tagen wieder etwas
unübersichtlich geworden in Sachen Doping und Russland. Da gab es auf
einmal doch ein Visum für den Journalisten Hajo Seppelt, neue
Zahlen, neue Verdächtigungen, Dementis und einen chefärztlichen
Freispruch durch den Fußball-Weltverband für den aktuellen WM-Kader
des Gastgebers. Mit dem aktuellen Schreiben aus Russland ist es zwar
nicht viel übersichtlicher geworden, aber eines ist jetzt klar: So
ganz aus der Luft gegriffen waren die Anschuldigungen nicht. Sport
und Doping – das passte in Russland ganz gut. Mittlerweile waren
die Beweise, die Indizien einfach zu erdrückend. Und es war für die
russischen Verantwortlichen auch klar: Die lassen nicht nach in ihren
Bemühungen. Wir müssen jetzt bald liefern. Das taten sie jetzt mit
einem Teilgeständnis. Doch das wird nicht reichen. Die Linie ist klar
gezogen: Nur bei einem vollen Geständnis gibt es eine vollwertige
Wiederaufnahme in die Sportwelt. Es bleibt spannend abzuwarten, wann
es das volle Geständnis geben wird.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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