Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Antisemitismus

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Parteien, die sich schwer tun, Antisemiten
auszuschließen. Medien, die sich selbst als seriös definieren, aber
antisemitische Ressentiments bedienen. Religiöser Antisemitismus.
Allgegenwärtiger Antizionismus, der in Wirklichkeit, so sagte es
Martin Luther King, nichts anderes als Antisemitismus ist. Deutsche
Juden haben es wirklich nicht leicht in Deutschland. Über 70 Jahre
nach dem Ende der Shoa ist aber nicht nur hierzulande Antisemitismus
alltäglich. Israel- und Juden-Bashing gehören nicht nur bei den
Dumpfen zum guten Ton. Auch bei Leuten, die sich als Intellektuelle
bezeichnen, ist die Ansicht wieder en vogue: Der Jude ist an allem
schuld. Auch die EU und die UN mischen munter mit. Kauft nicht bei
Juden, zumindest nicht von Juden aus der Westbank: eine Aussage, die
man in Brüssel gut findet. Die Mauer in Jerusalem ist nicht jüdisch,
beschloss die Unesco. Dass unter den 30 abstimmenden Ländern
Basisdemokratien wie China und Russland waren, entsetzt nicht nur in
Deutschland wenige. Antisemitismus ist erschreckend alt. Noch
erschreckender ist, dass er noch im Jahr 2017 so aktuell ist.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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