Westfalen-Blatt: das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Atommüllendlager

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Fast 35 Jahre galt Gorleben als einzig möglicher
Standort, der als Atommüllendlager infrage kommt. Künftig nicht mehr.
Das ist die Nachricht, die Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU)
nach einem Spitzentreffen mit seinen Länderkollegen verkünden konnte.
Die Suche kann von vorn beginnen. Nach jahrelangem Streit, nach
unzähligen von Gewalt geprägten Castortransporten und einigen
Milliarden Euro, die bislang für die Erkundung in Gorleben ausgegeben
wurden, besteht die Chance eines Neuanfangs. Dazu muss die Einsicht
der Atomkraftgegner gehören, dass der Atommüll, der hier angefallen
ist, auch hier entsorgt werden muss. Niemandem ist damit geholfen,
die sofortige Schließung aller Atomanlagen zu fordern. Erstens geht
das wegen einer sicheren Energieversorgung nicht und zweitens ist ein
Endlager noch nicht gefunden. Schlimm genug, dass noch 20 Jahren
vergehen sollen, bis eine Lösung gefunden wird. Aber jetzt haben auch
die Bundesländer, die Atomkraft nutzen, mit dem Müll aber nichts zu
tun haben wollten, die Chance, ihr Verantwortungsbewusstsein zu
beweisen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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