Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Homosexualität

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Die schrille Art, in der Homosexuelle jährlich
ihren Christopher Street Day feiern, ist nicht jedermanns Geschmack.
Das muss es auch nicht sein. Schließlich gibt es ebenso Menschen, die
um Karneval oder Schützenfeste einen Bogen machen. Doch wer nicht
mitmacht, sollte mindestens Toleranz üben. Jeder darf nach seiner
Façon selig werden, sagte Friedrich der Große schon vor 250 Jahren.
Erreicht wurde viel, doch nicht alles. Sicher, verglichen mit
Russland, der Ukraine und Arabien können sich Schwule und Lesben in
Westeuropa frei bewegen. Dennoch ist hinter der Fassade vieles nicht
in Ordnung. Das zeigte sich schon vor der aktuellen EU-Studie bei den
Protesten nach der Entscheidung in Paris für die Einführung der
Homo-Ehe. Auch wenn man bei der Umfrage berücksichtigt, dass
Betroffene in Deutschland Belästigungen und Übergriffe schneller zur
Anzeige bringen als in Staaten, in denen sie neue Verfolgung, Gewalt
und Häme auf der Polizeistation befürchten müssen, so ist es dennoch
erschreckend, dass auch hierzulande 48 Prozent der Betroffenen schon
Erfahrung mit Diskriminierung gemacht haben.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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