Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Abschaffung der Studiengebühren in NRW

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Nun hat Rot-Grün es doch geschafft:
Studiengebühren werden in NRW vom Wintersemester an nicht mehr
erhoben. Die Linken haben es möglich gemacht. Ohne sie hätten
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre Stellvertreterin Sylvia
Löhrmann schlecht ausgesehen. Was viele Studenten bejubeln werden,
ist für die Universitäten eine wackelige Angelegenheit. Denn fest
steht nur die Abschaffung der Gebühren. Die Ausgleichszahlungen
hingegen, von denen die Landesregierung so schwärmt, sind erst einmal
nicht mehr als ein Versprechen. Die unsichere Haushaltslage des
Landes kann noch für manch böse Überraschung sorgen. Selbst wenn es
die Zahlungen geben sollte, bleibt noch ein Fallstrick. Die Höhe der
Mittel für die Universitäten sollen jährlich im Landtag neu
verhandelt werden. Das muss nicht schlecht sein – wenn sie erhöht
werden. Doch die Planbarkeit der Einnahmen wird durch solch ein
Modell erschwert. Die Hochschulen müssen immer damit rechnen, dass
die Höhe der Mittel nach unten korrigiert wird. Käme es so, wären
nicht nur die Unis, sondern auch die Studenten die Verlierer.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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