Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Eurobahn

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Bislang haben die Entscheider beim
Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe nur die Lippen gespitzt. Jetzt
wollen sie pfeifen: Nach einer ersten Abmahnung im Februar könnte der
Eurobahn tatsächlich der Rauswurf drohen. Das wäre ein bislang
einmaliger Vorgang in NRW. Weil er eben nur sehr, sehr schwer
umzusetzen ist. Wer aber mit Beteiligten spricht, hört mittlerweile
eine andere Tonlage heraus. Das Eurobahn-Desaster will sich niemand
mehr länger anschauen. Zu lange hat die Tochter des französischen
Keolis-Konzerns die Geduld der Fahrgäste strapaziert. Ihre
Versicherung ist bislang das Fehlen eines Anbieters, der die 15
Linien übernehmen will und kann. Aber genau dort könnte der
Verkehrsverband jetzt den Hebel ansetzen. Nur: Sollte es tatsächlich
einmal zu einer Vertragsauflösung kommen, dürfen die damit
verbundenen Beeinträchtigungen beim Übergang nicht erneut zu Lasten
der Fahrgäste gehen. Im Fall Eurobahn, die den OWL-Regionalverkehr
dominiert, steht nicht nur die Zukunft eines Unternehmens auf dem
Spiel, sondern die des Verkehrsmittels Regionalbahn.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

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