Westfalen-Blatt: Warum ließ Nordrhein-Westfalen Adul A. nicht in U-Haft nehmen?

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Einen Tag, nachdem der Generalbundesanwalt von
anderen Behörden Informationen über Abdul A. aus Wuppertal erhalten
hat, hat er einen Haftbefehl beim Bundesgerichtshof erwirkt. Der
Iraker, der ein erfahrener IS-Kämpfer sein soll, stand vorher im
Fokus nordrhein-westfälischer Sicherheitsbehörden. Der
FDP-Landtagsabgeordnete und Innenpolitiker Marc Lürbke sagte dem
WESTFALEN-BLATT, er halte es für bedenklich, dass sich trotz der
Erfahrungen im Fall Anis Amri ein mutmaßlicher IS-Kämpfer offenbar
frei in NRW bewegen konnte. Er hat deshalb eine Kleine Anfrage an
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) verfasst. „Ich möchte wissen,
warum man jemanden, der angeblich Mitglied des IS ist, nicht
festnimmt.“ Auch wolle er wissen wie lange man Abdul A. schon im
Visier gehabt habe. Ein Sprecher des NRW-Innenministeriums erklärte,
machmal fehle „ein Mosaiksteinchen“ für eine Festnahme.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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