Wettbewerbsfaktor Zugehörigkeit: So schaffen Unternehmen Loyalität (FOTO)

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LinkedIn-Studie: Jeder Fünfte empfindet eine tiefe Bindung zum
Arbeitgeber / Fairness und eine offene, ehrliche Kommunikation
schaffen Zugehörigkeit / Treue Mitarbeiter wechseln nicht oder nur
gegen hohe Gehaltssteigerungen

Etwas mehr als ein Fünftel der Deutschen (21%) findet, dass sie
„kulturell“ perfekt zu ihrem Arbeitgeber passen, ein weiteres Viertel
(26%) sieht sich und den Arbeitgeber als „ein tolles Team“. Eine
gleiche und faire Behandlung aller Mitarbeiter – beispielsweise in
Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit bei der Entlohnung oder bei
befristeten Arbeitsverhältnissen – ist der wichtigste Faktor, mit dem
Unternehmen ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen können. Dies sind
Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage* des weltweit größten
beruflichen Netzwerks LinkedIn in Deutschland. Mittels der Umfrage
hat LinkedIn untersucht, wie sich Maßnahmen beispielsweise zur
Förderung von Diversity, eine politische Haltung oder auch Corporate
Social Responsibility-Programme (CSR) auf die Treue der Mitarbeiter
auswirken würden. Alle folgenden Erkenntnisse beruhen auf den
Ergebnissen unter den befragten Erwerbstätigen. Der Return of
Investment auf ein tief sitzendes Gefühl der Zugehörigkeit ist laut
Studie enorm: Fast ein Fünftel der Befragten (18%) würde um kein Geld
der Welt zu einem kulturell schlechter passenden Unternehmen
wechseln, viele nur gegen beträchtliche Gehaltssteigerungen.

„In unserer Studie haben wir nicht analysiert, ob Faktoren wie
Arbeitgeberattraktivität, Karrieremöglichkeiten oder nette Chefs
relevant sind“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich
Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung von LinkedIn DACH.
„Wir haben untersucht, wie Unternehmen eine echte Bindung zu ihren
Mitarbeitern herstellen können. Im Wettbewerb um Fach- und
Führungskräfte ist die wichtigste Priorität, die eigenen Talente
nicht an die Konkurrenz zu verlieren.“

Top-Faktoren: Fairness und Transparenz

Im Ranking der Top-Faktoren, die geeignet sind, ein Gefühl der
Zugehörigkeit zu erzeugen, gibt es einen klaren Sieger: Mehr als die
Hälfte (58%) der Befragten wählte die Maßgabe „alle Mitarbeiter fair
und gleich zu behandeln“ auf den ersten Platz. Eine allzeit „offene
und ehrliche Kommunikation“ wähnen 16 Prozent als wichtigsten Faktor,
11 Prozent entschieden sich für eine hervorragende
Mitarbeiterbeteiligung. Bemühungen, Menschen mit unterschiedlichem
Hintergrund zu integrieren („Diversity“), wählten 4 Prozent, eine
Haltung ihres Unternehmens zu gesellschaftlichen Themen sowie
Investitionen in CSR-Programme jeweils zwei Prozent auf den ersten
Platz. „Das Ranking rund um Platz eins bedeutet nicht, dass die
Faktoren mit weniger Prozentpunkten unwichtig sind: Viele Befragte
wählten diese auf Platz zwei oder drei“, kommentiert Barbara
Wittmann. „Gerade bei jüngeren Generationen, die jetzt in die
Arbeitswelt einsteigen, sehen wir global seit einiger Zeit, dass
Unternehmenskultur und Werte eine immer wichtigere Rolle spielen.“

Geschlechtergerechtigkeit, sachgrundlose Befristungen,
Managementgehälter

Ein gleiches Gehalt für Männer und Frauen in vergleichbaren
Positionen wählten bei einer genaueren Betrachtung des Faktors
„Fairness“ sehr viel mehr Frauen (46%) auf den ersten Platz als
Männer (28%). Bei einem weiteren politischen Thema herrscht mehr
Einigkeit über alle Befragten hinweg: Wer als Unternehmen faire
Verträge bietet – LinkedIn nannte in der Abfrage explizit den
Verzicht auf sachgrundlose Befristungen als Beispiel – kann 15
Prozent aller Befragen voll und ganz überzeugen (Platz eins), 44
Prozent wählten diesen Punkt auf Platz eins, zwei oder drei. Die
Debatte rund um faire Top-Management-Gehälter im Vergleich zu denen
durchschnittlicher Mitarbeiter dürften weniger Befragte verfolgen:
Nur 8 Prozent gaben dies als wichtigsten Fairness-Aspekt an.

Mit Diversity und Haltung gezielt bestimmte Gruppen gewinnen

Bemühungen rund um das Thema Diversity (4%) und eine eindeutige
Haltung zu gesellschaftlichen Themen (2%) schafften es bei nur
wenigen auf Platz eins – doch wählten knapp ein Viertel (24%) der
Befragten „Diversity“ auf einen der ersten drei Plätze, 18 Prozent
haben Haltung auf Platz eins, zwei oder drei. Hier lohnt sich ein
Blick in die Details bei den ersten drei Rangplätzen: Diversity ist
demnach ein Thema, das bei Berufseinsteigern mit bis zu zwei Jahren
im Job eher Bindung erzeugt (41%), und auch die Befragten mit
Hochschulabschluss (28%) stufen das Thema etwas wichtiger ein als der
Durchschnitt. Wenn Unternehmen eine Haltung zu gesellschaftlichen
Themen einnehmen – das Top-Thema ist übrigens Chancengleichheit für
Menschen aus allen sozialen Schichten – gaben 23 Prozent der
Befragten mit einem sehr starken politischen Interesse an, dass dies
bei ihnen Bindung erzeuge.

ROI von Zugehörigkeit

„Programme, die das Potenzial haben, Zugehörigkeit aufzubauen,
erfordern Fokus und kosten Geld“, so Barbara Wittmann. „Kein
Unternehmen wird alle Maßnahmen umsetzen, die laut unserer Studie die
Treue der Mitarbeiter sichern helfen, und die Überzeugungen des
Managements spielen bei der Auswahl sicher eine große Rolle.
Überrascht hat uns an den Ergebnissen vor allem, auf wieviel
Mitarbeiter zu verzichten bereit sind, wenn sie mit ihrem Arbeitgeber
kulturell auf einer Linie sind.“ 86 Prozent der Befragten ist es
wichtig, dass sich ihr Arbeitgeber bemüht, ein Gefühl der
Zugehörigkeit herzustellen. Die, bei denen das gelingt, entlohnen die
Mühe mit Treue, die auch der Versuchung eines deutlich höheren
Gehalts standhält: 18 Prozent würden es nicht in Betracht ziehen, zu
einem kulturell schlechter passenden Arbeitgeber zu wechseln, fast
die Hälfte (48%) will in dem Fall mindestens ein Drittel mehr Gehalt,
12 Prozent mindestens zwei Drittel mehr.

*Über die Daten

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov
Deutschland GmbH, an der 2040 Personen (davon 1010 Erwerbstätige)
zwischen dem 28.05.2018 und 30.05.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse
wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung
ab 18 Jahren.

Über LinkedIn

LinkedIn vernetzt weltweit Fach- und Führungskräfte und hilft
ihnen dabei, produktiver und erfolgreicher zu sein. Zudem verbessert
das Karrierenetzwerk nachhaltig die Rahmenbedingungen für
Personalsuche, Marketing und Vertrieb. LinkedIns Vision ist der
Economic Graph, ein globales Netzwerk von qualifizierten Fachkräften,
das jedem Mitglied neue Karrierechancen eröffnen kann. LinkedIn hat
insgesamt mehr als 563 Millionen Mitglieder. In der Region
Deutschland, Österreich und Schweiz erreichte LinkedIn im Dezember
2017 elf Millionen Mitglieder. 29 der 30 deutschen DAX-Unternehmen
setzen auf LinkedIn-Produkte.

Pressekontakt:
LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz
Steffen Wist
E-Mail: swist@linkedin.com
Twitter: @LinkedInDACH / Facebook: LinkedIn DACH
LinkedIn: www.linkedin.com/in/steffenwist/

Hotwire Public Relations Germany GmbH
Michaela Marsch
Tel.: +49 89 21 09 32 78
E-Mail: michaela.marsch@hotwireglobal.com

Original-Content von: LinkedIn Corporation, übermittelt durch news aktuell

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