WWF fordert von Einzelhandel Ende aggressiver Dumpingangebote

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Der geschäftsführende Vorstand der Umweltorganisation WWF in
Deutschland, Eberhard Brandes, hat vor einem Spitzengespräch von Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) mit Vertretern der Lebensmittelbranche den Handel dazu
aufgefordert, aggressive Dumpingangebote zu beenden. Der
Lebensmitteleinzelhandel stehe in der Verantwortung, “auf Qualität zu setzen,
eine ressourcenschonende Produktion finanziell zu honorieren und die Zeit der
aggressiven Dumpingangebote zu beenden”, sagte Brandes der Düsseldorfer
“Rheinischen Post” (Montag). Er nahm auch die Verbraucher in die Pflicht. “Die
Verantwortung für eine Landwirtschaft, von der die Landwirte leben können und
die gleichzeitig Boden, Wasser, Klima und Artenvielfalt schützt, endet nicht
beim Handel”, sagte Brandes. Sie schließe Verbraucher genauso ein wie die
Landwirte selbst. “Wir müssen uns gemeinsam bewegen und verändern”, sagte
Brandes. Der Preisgipfel könne daher nur der Anfang für einen breiten
gesellschaftlichen Dialog sein. “Ein weiter so wie bisher kann es für Keinen von
uns geben”, sagte Brandes. “Auch nicht für die Bundesregierung, die den Einstieg
in mehr Umweltschutz auf dem Acker und im Stall jahrelang verschleppt hat.”

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