Weltbienentag: Umweltministerin Schulze fordert
Aktionsprogramm Insektenschutz
Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner: Die Biene ist
systemrelevant
Osnabrück Bundesumweltminister Svenja Schulze (SPD) hat vor dem
ersten Weltbienentag an diesem Sonntag ein „Aktionsprogramm
Insektenschutz“ gefordert. Für Wildbienen und andere Insekten müssten
Lebensräume geschaffen werden, sagte Schulze der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Samstag). „Aufgeräumte Gärten ohne einheimische
Pflanzenarten oder Äcker voller Insektizide sind da keine Hilfe“,
meinte sie. Da sich der Schwund der Tiere “ nicht im fernen
Regenwald, sondern direkt vor unseren Augen“ vollziehe, hoffe sie,
„dass wir die Dinge wenden können“. Bundeslandwirtschaftsministerin
Julia Klöckner (CDU) erklärte im Gespräch mit der „NOZ“, dass ihr
Ressort pro Jahr drei Millionen Euro in Forschung und Kampagnen zum
Bienenschutz investiere. „Die Biene ist systemrelevant und damit
gilt: Was der Biene schadet, schadet dem Landwirt und damit uns
allen“, erklärte Klöckner. Das Bundeslandwirtschaftsministerium
arbeite an einer umfangreichen Ackerbaustrategie für Deutschland.
„Das bedeutet beispielsweise mehr Blühstreifen auf Ackerflächen, aber
auch die Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln“, sagte
Klöckner. df/ten
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