AfD-Spitzenkandidat Gauland: Petrys Entscheidung nicht nur ein Verlust

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Nach der Absage Frauke Petrys an die
AfD-Bundestagsfraktion hat Spitzenkandidat Alexander Gauland noch
einmal nachgelegt. „Ich habe mich im Wahlkampf nicht gut unterstützt
gefühlt von Frau Petry“, sagte der AfD-Politiker am Montag im
phoenix-Interview. „Frau Weidel und ich haben eine Menge Termine
übernommen, die sie plötzlich abgesagt hat. Und dass man das
Spitzenteam drei Tage vor der Wahlentscheidung in der –Leipziger
Volkszeitung– angreift, macht die Sache noch schlechter.“ Von daher
sei er skeptisch, ob Petrys Entscheidung, der AfD-Bundestagsfraktion
nicht angehören zu wollen, „nur ein Verlust“ sei.

Auf die Frage, ob Frauke Petry in ihrer Funktion als
Parteivorsitzende von nun an der Vergangenheit angehöre, antwortete
Gauland: „Das weiß ich nicht. Das muss der Parteitag bestimmen. Und
der tagt irgendwann Ende November, Anfang Dezember.“

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