Al-Wazir traut Grünen-Hype nicht / Spitzenkandidat: „Ignoriere die Umfragen“

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Hessens Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir hat
seine Partei vor der Landtagswahl am Sonntag vor überzogenen
Erwartungen gewarnt. „Ich traue dem Hype nicht“, sagte der hessische
Verkehrsminister der taz. „Inzwischen ignoriere ich die Umfragen.
Gemach, gemach.“

Alle Umfragen deuten darauf hin, dass die Grünen bei der
Hessenwahl ihr Ergebnis von 2013 erheblich steigern. Damals hatten
sie 11,1 Prozent erzielt und mit der CDU eine schwarz-grüne
Landesregierung gebildet. In den aktuellen Umfragen kommen sie auf 18
bis 22 Prozent und landen damit mal hinter, mal gleichauf und mal vor
der SPD. Die Sozialdemokraten hatten 2013 noch 30,7 Prozent der
Stimmen bekommen. Sie müssen laut Umfragen mit deutlichen Verlusten
rechnen.

Angesprochen auf sein Verhältnis zum SPD-Spitzenkandidaten
Thorsten Schäfer-Gümbel sagte Al-Wazir der taz: „Ich würde schon
sagen, dass das keine Gegnerschaft ist.“ Er habe vor der Wahl 2013
selbst erlebt wie es sei, wenn der Bundestrend ungünstig sei. „Wenn
der Trend so läuft, hast du das Gefühl, der Boden unter dir wird
weich, du strampelst und strampelst, aber du kannst nichts machen.“
Dies dürfe man aber nicht als Mitleid verstehen, das brauche der
SPD-Politiker jetzt am allerwenigsten. „Der Thorsten und ich, wir
kennen uns seit er in den Landtag gekommen ist.“ Schäfer-Gümbel habe
die Grünen nie als „27. Unterbezirk der SPD“ behandelt.

Pressekontakt:
taz – die tageszeitung
taz Redaktion
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