ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit skeptisch gegenüber von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission

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Am Dienstagabend haben sich die Staats- und Regierungschefs der
EU-Mitgliedsländer darauf geeinigt, die derzeitige
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als künftige Präsidentin
der EU-Kommission zu nominieren. Ein Drittel (33 Prozent) der
Befragten sind der Ansicht, Ursula von Leyen wäre eine gute
Kommissionspräsidentin; 56 Prozent meinen, sie wäre keine gute
Kommissionspräsidentin. Das hat eine Umfrage des
ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen mit 789
Befragten am Mittwoch dieser Woche ergeben. Noch den größten Zuspruch
bekommt Ursula von der Leyen von den Anhängern der FDP. Das
Unionslager ist gespalten, die Anhänger aller anderen Parteien
glauben mehrheitlich nicht, dass sie eine gute Kommissionspräsidentin
wäre. Besonders groß ist die Skepsis unter jüngeren Bürgern im Alter
bis 34 Jahren, aber auch bei älteren Bürgern ist die Skepsis höher
als das Zutrauen in Ursula von der Leyen.

Im Zusammenhang mit der Nominierung von Ursula von der Leyen als
EU-Kommissionspräsidentin wurde auch das grundsätzliche Verfahren der
Kandidatenauswahl (nach Artikel 17, Abs. 7 des EU-Vertrages) erneut
in Frage gestellt – insbesondere, weil die Regierungschefs sich auf
eine Kandidatin geeinigt haben, die nicht als Spitzenkandidatin bei
der Europawahl angetreten ist. Aus Sicht der Bürger in Deutschland
ist klar, wer bei der Besetzung des Präsidenten oder der Präsidentin
der EU-Kommission das letzte Wort haben sollte: das Parlament (71
Prozent). Ein Fünftel (21 Prozent) ist hingegen der Meinung, dass die
Regierungschefs der Mitgliedsländer das letzte Wort bei diese
Personalie haben sollten.

Befragungsdaten
– Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
– Fallzahl: 789 Befragte
– Erhebungszeitraum: 03.07.2019
– Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
– Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
– Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Fragen im Wortlaut:
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer haben sich
darauf geeinigt, die derzeitige Verteidigungsministerin Ursula von
der Leyen als künftige Präsidentin der EU-Kommission zu nominieren.
Was glauben Sie: Wäre Ursula von der Leyen eine gute
Kommissionspräsidentin oder wäre sie das nicht?

Was meinen Sie: Wer sollte bei der Besetzung des Präsidenten oder der
Präsidentin der EU-Kommission das letzte Wort haben? Die
Regierungschefs der Mitgliedsländer oder das Europäische Parlament?

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Pressekontakt:
WDR Kommunikation
Telefon 0221 220 7100
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