Aufklärung tut hier not – zum komplizierten Kampf gegen Kinderpornografie

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Ein Schulhof in der Lausitz. Kinder stehen zusammen, jedes mit einem Smartphone in der Hand. Bilder und Videos werden geschaut, getauscht, versendet. Wissen Sie, was diese Bilder zeigen? Lehrer in der Regel nicht, Eltern meist schon gar nicht.

Leider sind die Inhalte allerdings gar nicht so harmlos wie man denkt. Nacktfotos von anderen Jugendlichen, sei es aus dem Internet oder der eigenen Klasse, sind nicht selten. Und jedes dieser Bilder ist nach der jüngsten Gesetzesverschärfung im Kampf gegen Kinderpornografie eine Straftat.

Wissen das die Kinder, ihre Eltern, ihre Lehrer? In vielen Fällen nicht. Aufklärung tut hier not. Medienkompetenz ist wichtiger denn je. Nur, wenn Kinder sich mit den Gefahren des Internets, der Sozialen Medien und des technischen Endgeräts in ihrer Hand auskennen, lässt sich verhindern, dass sie zu Opfern – oder Tätern – werden.

Nur, wo soll diese Medienkompetenz herkommen, wenn nicht mal Eltern wissen, welche Gefahren es etwa birgt, Fotos ihrer Kinder arglos in den WhatsApp-Status zu setzen?

Wer aber einem Kind ein Smartphone in die Hand gibt, muss es auch fit dafür machen. Leider sind nur wenige Eltern dazu in der Lage. Aber auch in der Schule findet Medienbildung viel zu selten statt.

2020 hat gezeigt, wie wichtig es ist, unsere Kinder fit für die digitale Bildung zu machen. Das endet aber nicht beim Bedienen einer Videokonferenz. Es muss zwingend auch Gefahren und Risiken der Digitalwelt in den Blick nehmen. Sofort!

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Original-Content von: Lausitzer Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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