Auto-Umfrage: Zwei Drittel für gesetzliche Regulierung des Autofahren zugunsten der Umwelt / 61 Prozent würden für umweltfreundliche Autos mehr ausgeben / Alternative Antriebsarten noch unpopulär

Abgelegt unter: Umfrage |





Zum 125. Jubiläum des Automobils wollte P.M.
Magazin wissen, wie es um das vermeintlich „Liebste der Deutschen“
steht. Welche Antriebsarten kämen beim nächsten Autokauf in Frage?
Ist man bereit für ein umweltfreundliches Auto mehr Geld auszugeben?
Sollte der CO2-Ausstoß beim Autofahren zugunsten der Umwelt
gesetzlich noch stärker eingeschränkt werden? Dazu wurde eine
repräsentative Umfrage unter 1.002 Personen ab 18 Jahre für die
aktuelle Ausgabe P.M. Magazin (10/2011, ab heute im Handel)
durchgeführt.

Eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit hat sich „voll und ganz“ oder
„überwiegend“ für eine gesetzlich noch stärkere Einschränkung des
CO2-Ausstoßes beim Autofahren zugunsten der Umwelt ausge-sprochen,
sowohl bei allen Befragten (68 Prozent) als auch bei den Pkw-Fahrern
(66 Prozent). Frauen sind umweltbewusster als Männer: 72 Prozent der
Autofahrerinnen sind für eine stärkere Regulierung im Vergleich zu 61
Prozent der Autofahrer. Mehrheitlich sind die Deutschen bereit, für
ein umweltfreundliches Auto mehr Geld auszugeben: 61 Prozent aller
Befragten, 64 Prozent der Pkw-Fahrer und besonders diejenigen, die
drei Pkw oder mehr im Haushalt besitzen (72 Prozent).

Auch wenn für den überwiegenden Teil der Pkw-Fahrer Autofahren
persönliche Freiheit bedeutet (68 Prozent), so würden sich dennoch 59
Prozent deutlich einschränken, wenn der Benzinpreis dauerhaft über
2,50 Euro pro Liter liegen würde. Besonders die jungen Autofahrer
stellen sich hier als sehr preissensibel heraus: 70 Prozent der 18-
bis 29-Jährigen würden sich beim Autofahren bremsen. Außerdem hat
jeder zweite Pkw-Fahrer (51 Prozent) schon einmal überlegt, ein Auto
nur dann zu besitzen, wenn er es auch tatsächlich braucht (z.B.
Carsharing, Car to go, Mieten).

Zwei Fünftel (44 Prozent) der Autofahrer können sich gut
vorstellen, auf ein Elektroauto umzusteigen, allerdings würden sich,
konkret gefragt, lediglich fünf Prozent in naher Zukunft ein
Elektroauto zulegen. Knapp die Hälfte (46 Prozent) der Pkw-Fahrer
würde sich für Benzin entscheiden, 23 Prozent für Diesel und mit
großem Abstand neun Prozent für Hybrid-Benzin als Antriebsart des
nächsten Autos. Auf den weiteren Plätzen rangieren das Elektro-Auto
und der Hybrid-Diesel mit jeweils fünf Prozent. „Darüber weiß ich zu
wenig Bescheid“ und „da bin ich noch unentschlossen“ sagen jeweils
vier Prozent. Keiner der Pkw-Fahrer spricht sich für PlugIn-Hybrid
als Antriebsart aus. Unterschiede lassen sich hier bei Geschlecht und
Alter feststellen: Vor allem die Frauen (zehn Prozent) geben an, dass
sie bei diesem Thema zu wenig Bescheid wissen. Nur 16 Prozent der
älteren Befragten (50 Jahre und älter) können sich beim nächsten Kauf
einen Diesel vorstellen im Vergleich zu 30 bzw. 28 Prozent bei den
beiden jüngeren Altersgruppen.

78 Prozent aller Befragten und 81 Prozent der Autofahrer halten
das Automobil für eine der wichtigsten Erfindungen der letzten 125
Jahre.

Die Studienergebnisse sind bei Quellen-Nennung von P.M. Magazin
zur redaktionellen Berichterstattung frei verwendbar.

Zur Umfrage:

Repräsentative Befragung von 1.002 deutschsprachigen Personen ab
18 Jahren in Deutschland. Befragungszeitraum: 22. Juni bis 7. Juli
2011, Institut: mindline media

Pressekontakt:
Andrea Wagner
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People
Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel.: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de

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