Barrierefreie Webseiten – zufriedene Kunden

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Jeder Mensch hat das Recht, gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. Mit dem gesetzlich verankerten Recht auf Inklusion ist der Staat beauftragt, die Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen, damit jeder ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Doch der Weg zur umfassenden Barrierefreiheit ist noch weit. In der Öffentlichkeit werden barrierefreie Zugänge zu Gebäuden und sanitären Anlagen schon vielfach wahrgenommen und respektiert. Andere Aspekte, die für ein barrierefreies Leben berücksichtigt werden müssen, sind jedoch oft noch zu wenig im Fokus. Zum Beispiel der Zugang zu Webseiten: nicht selten sind Internetpräsenzen geprägt von überladenden Bildern und Informationen, kleinen, schnörkeligen Schriften und schlechter Nutzerführung. Die Mängelliste kann lang sein.
Hinzu kommt, dass das gewählte Sprachniveau für die Inhalte der Webseite oft recht hoch angesetzt ist. Rund 60% der Menschen im deutschsprachigen Raum haben jedoch ein Sprachniveau unterhalb von B2. Im Klartext heißt das: kurze Sätze mit bekannten Begriffen werden noch verstanden, darüber hinaus gehende Texte werden kaum bis gar nicht verstanden. Unter diesem Aspekt wird dann auch klar, dass die Hälfte der Menschen Informationen zu Produkten und Dienstleistungen womöglich ebenso wenig verstehen. Wer also in der statistischen Auswertung der eigenen Webseite auffällig hohe Absprungraten und nur eine kurze Verweildauer vieler Besucher zu verzeichnen hat, der kann dies ggf. als Indiz dafür werten, dass die Webseite und ihre Inhalte eventuell zu umfangreich, zu schwer verständlich oder schlichtweg nicht gut genug strukturiert daher kommen. Potentielle Kunden gehen womöglich verloren und auch die Reichweite leidet. Barrierefreiheit auch auf den Webseiten der freien Wirtschaft zu implementieren, schafft hier deutlich mehr Raum und Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen und zu halten – und schafft nicht zuletzt ein besseres Firmenimage.

capito, ein internationales Kompetenz-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, hat schon vor über 10 Jahren sein Augenmerk auf digitale Barrierefreiheit und barrierefreie Informationen gerichtet. capito verfolgt das Ziel, für alle Menschen optimale Bedingungen im physischen und virtuellen Leben zu erreichen und entsprechende Barrieren abzubauen. Dazu gehört es auch, Informationen so verfügbar zu machen, dass möglichst jeder sie verstehen kann. Zuletzt wurde die capito App als erfolgreiches mobiles Tool zur Aufklärung und Bekämpung von Corona in leicht verständlicher Sprache international hervorgehoben und gewürdigt.
Als Partner für ein barrierefreies Know-How hat sich captio als Marke vor allem in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland einen Namen gemacht. capito ist einziger Anbieter eines Gütesiegels für Leichte Sprache mit TÜV-Zertifizierung.
capito gibt es mittlerweile an über 20 Standorten. Neuster Partner im capito Netzwerk ist das Grone Netzwerk in Hamburg, Bildungsträger und sogenannte Kreativschmiede im Unternehmensverbund der Grone-Schulen. Grone Netzwerk versteht es als seine vordringliche Aufgabe, die (Wieder-) Eingliederung von Menschen in den Arbeitsmarkt zu fördern und damit die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Da die aktive Teilnahme am Arbeitsmarkt eng mit den sprachlichen Basiskompetenzen verknüpft ist, und das Lernen umso schwerer fällt, je geringer die Lesekompetenzen sind, hat das Grone Netzwerk schon seit jeher auf eine explizite Sprachförderung bei den Teilnehmern gesetzt.

Seit Januar 2020 ist das Grone Netzwerk offizieller Social Franchise Partner von capito. Oberste Prämisse: barrierefreie Informationen und damit gleichberechtigtes Lernen für alle zu schaffen.

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