Bayerns CSU-Innenminister Herrmann: AfD ist höchstens „Alternative zur NPD“ – AfD-Funktionsträger schon jetzt im Freistaat unter Beobachtung

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Rande
des CSU-Parteitags die AfD scharf angegriffen und gleichzeitig
bestätigt, dass einzelne AfD-Mitglieder schon jetzt von den
Sicherheitsbehörden beobachtet werden. „Die AfD mag eine Alternative
zur NPD sein, aber keine Alternative für Deutschland und schon gar
nicht für Bayern“, äußerte sich Herrmann am Rande des Parteitags im
Fernsehsender phoenix (Samstag, 15. September). Die AfD radikalisiere
sich quasi von Monat zu Monat. „Sie hat immer mehr extremistische
Tendenzen, da machen sich immer mehr Leute mit rassistischem,
antisemitischem Gedankengut breit, die nicht ausgegrenzt werden“,
kritisierte Herrmann.

Die Sicherheitsbehörden in Bayern schauten deshalb genau hin und
registrierten die Veränderungen in der AfD genau. „Wir haben in
Bayern heute bereits einzelne Personen, die wir aus dem
rechtsextremen Spektrum kennen, unter Beobachtung, von denen wir
wissen, dass sie inzwischen in der AfD sind und dort auch Funktionen
wahrnehmen“, stellte der CSU-Minister fest. Man werde dies
intensivieren, falls es eine Notwendigkeit gebe. „Wir sind ständig
unterwegs, zu sehen, ob es entsprechende Grundlagen für noch mehr
Beobachtung der AfD gibt.“

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