BDI zur bevorstehenden Steuerschätzung: Rekordeinnahmen für Investitionen nutzen

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– Bundesregierung lässt Unternehmen links liegen
– Für Einstieg in steuerliche Forschungsförderung noch in diesem
Jahr
– Gegen unsinnige Strafabgabe auf Digitalisierung

Vor dem Treffen des Arbeitskreises Steuerschätzung hat der
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die Politik aufgerufen,
die erwarteten Rekordeinnahmen der öffentlichen Haushalte künftig
weitaus stärker für Investitionen zu nutzen. „Deutschland muss
Wachstum und Innovation fördern, statt sich auf sozialpolitische
Umverteilung zu konzentrieren“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer
Joachim Lang am Sonntag in Berlin anlässlich des Treffens der
Steuerschätzer ab Montag.

„Es ist kontraproduktiv, den historisch einmaligen Spielraum für
Zukunftsinvestitionen ungenutzt verstreichen zu lassen“, warnte Lang.
Die deutsche Industrie spreche sich für mehr Investitionen aus,
sowohl öffentliche wie private. Schließlich werde die derzeit gute
Konjunktur nicht automatisch so weiterlaufen.

„Bislang lässt die Bundesregierung die Unternehmen links liegen.
Das muss sich ändern. Die Koalition muss noch in diesem Jahr den
Einstieg in die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung
schaffen“, betonte der BDI-Hauptgeschäftsführer.

Angesichts einer durchschnittlichen Steuerbelastung der
Unternehmen in den 28 EU-Staaten von knapp 23 Prozent sollte auch
Deutschland langfristig eine Steuerbelastung von maximal 25 Prozent
anstreben. Zurzeit sind es rund 30 Prozent. „Die Steuerlast muss
hierzulande endlich auf international wettbewerbsfähiges Niveau
sinken.“

Zudem wandte sich Lang gegen die EU-Pläne einer Digitalsteuer:
„Eine Strafabgabe für Digitalisierung lehnen wir ab“, sagte der
BDI-Hauptgeschäftsführer. „Zu einer klugen Finanzpolitik gehört auch,
sich gegen unsinnige neue Steuern stark zu machen.“

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
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Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell

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