BERLINER MORGENPOST: Eine perfide Strategie – Kommentar von Ulrich Kraetzer

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Spannungen gab es in der deutsch-türkischen
Community schon immer. Die Spannungen im deutschen “Exil”, das für
viele Türken längst zur Heimat geworden ist, blieben aber
überschaubar. Viele Hauptstädter mit türkischen Wurzeln haben sich
für die Streitereien schlicht nicht mehr interessiert.

Seit Recep Tayyip Erdogan ist das anders. Mit seiner
“Stolzer-Türke-oder-Terrorist”-Rhetorik hat der türkische Präsident
die Konflikte neu entfacht. Ganz bewusst, und nicht versehentlich
oder aus Naivität, haben die Handlanger seines Geheimdienstes den
deutschen Behörden deshalb die Spitzelliste mit den Namen
(vermeintlicher!) Terroristen zugesteckt. Mit dieser Liste, auf der
nicht nur 25, sondern sogar 60 Berliner stehen, wie die Polizei am
Sonnabend mitteilte, hat das Erdogan-Regime auch hierzulande
Zwietracht gesät.

Denn auch hier sollen die Türken einen “starken Mann” herbeisehnen
– und Erdogans Verfassungsreform abnicken. Dieses Kalkül ist perfide.
Es ist demokratiefeindlich. Es ist menschenverachtend. Es bleibt zu
hoffen, dass möglichst viele Türken es durchschauen – und Erdogan
eine Abfuhr erteilen.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/210201677

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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