bpa-Präsident Meurer zum Welt-Alzheimertag: „Es muss mehr Pflegezeit beim Pflegebedürftigen ankommen“

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Aus Anlass des Welt-Alzheimertages am 21. September
2011 erinnert der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter
sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, daran, dass die Diskussion um
den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff deutlich gemacht hat, dass das
System der Pflegeversicherung die Situation der demenzkranken
Menschen unzureichend berücksichtigt.

„Es muss mehr Pflegezeit beim Pflegebedürftigen ankommen. Das gilt
ganz besonders für Menschen, die an Alzheimer oder einer anderen Form
der Demenz erkrankt sind“, fordert Meurer.

Mit Blick auf die zukünftige Finanzierung der Pflegekosten mahnt
der bpa-Präsident eine Ehrlichkeit im Umgang mit mündigen Bürgern an.

Bis 2050 wird sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nahezu
verdoppeln. Alleine dadurch steigen auch die Kosten. Hinzu kommen die
Investitionen, die notwendig sind, um demenzkranke Menschen endlich
angemessen bei den Leistungen der Pflegeversicherung zu
berücksichtigen. Soll zusätzlich für die Situation in 20 Jahren mit
einem Kapitalstock vorgesorgt werden, kostet auch das erneut Geld.

„Wer heute noch behauptet, dass die Kosten für die Pflege nicht
steigen werden, weiß längst, dass das Gegenteil stimmt. Die
Pflegeversicherung ist angetreten, um die Menschen im Falle der
Pflegebedürftigkeit vom Absturz in die Sozialhilfe und vor
Altersarmut zu bewahren. Insofern darf es auf keinen Fall zur Kürzung
von Leistungen kommen. Nicht vergessen werden darf, dass ansonsten
die Sozialhilfekosten rasant steigen und dann aus Steuermitteln
bezahlt werden müssen, welche auch die Bürger aufbringen“, so Meurer.

Pressekontakt:
Herbert Mauel, Bernd Tews 030 / 30 87 88 60.

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