Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey plädiert für kulturübergreifendes demokratisches Miteinander

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„Ob Antisemitismus, Rechtsextremismus oder islamistischer Extremismus – unser friedliches Zusammenleben wird von vielen Seiten bedroht. Dagegen hilft nicht Repression alleine, wichtig ist auch die Prävention“, sagt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. „Wenn wir verhindern wollen, dass sich junge Menschen radikalisieren, dann müssen wir sie früh erreichen: schon in der Kita und in der Grundschule sollten Kinder demokratische Werte vermittelt bekommen und lernen mit gesellschaftlicher Vielfalt umzugehen. Wir müssen aber auch an die Orte, an denen sich junge Menschen auch radikalisieren können – zum Beispiel in die Gefängnisse oder sozial benachteiligte Kieze. Im Rahmen unseres Programms ‚Demokratie leben!` investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro für Demokratieförderung und Extremismusprävention: 270 Modellprojekte und 265 lokale Partnerschaften sprechen da eine klare Sprache. Außerdem fördern wir in jedem Bundesland Demokratiezentren, die Wissen weitergeben, Opfer beraten und Aussteiger auffangen – denn gegenseitiger Respekt und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit: dafür muss jeden Tag gearbeitet werden.“

„Mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben wir einen starken Partner in der Bundesregierung, der sich für eine erfolgreiche Präventionsarbeit innerhalb Deutschlands einsetzt und den Deutschen Präventionstag seit 2005 fördert“, sagt Erich Marks, Geschäftsführer des Deutschen Präventionstages. „Wir freuen uns daher, dass in diesem Jahr Dr. Franziska Giffey den 23. Deutschen Präventionstag eröffnen und auch über das erfolgreiche Bundesprogramm Demokratie Leben! berichten wird.“

Neben dem Panel Politik, in dem Bundesministerin Dr. Franziska Giffey spricht, gibt es noch das Panel Praxis. Darin diskutieren Expertinnen und Experten über aktuelle Themen der Präventionsarbeit in Deutschland. Die fächerübergreifende Präventionsrede hält in diesem Jahr die Leibniz-Preisträgerin Professorin Dr. Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Das Schwerpunktthema des 23. Deutschen Präventionstag lautet „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen der Prävention“. 2018 erwarten die Veranstalter des Deutschen Präventionstages rund 3000 Teilnehmende und Gäste. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Projektspots informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Gastgebende Partner des 23. Deutschen Präventionstages sind der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und der Landespräventionsrat Sachsen. Ständige Veranstaltungspartner des Deutschen Präventionstages sind die Organisationen WEISSER RING, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), Deutsches Forum Kriminalprävention (DFK) und der DBH – Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik.

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