Das Thema „Personalausfälle in Kindertageseinrichtungen“ kommt mit dem Personalometer raus aus der Tabu-Ecke

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Das Personalometer im Einsatz
 

Gerade Eltern sollten von dieser Thematik mehr erfahren, damit sie die Zusammenhänge besser einschätzen können und es vermieden werden kann, dass sie von MitarbeiterInnen angesprochen werden, ob sie ihre Kinder denn nicht wieder mit nach Hause nehmen können, – denn dies ist eine für alle Beteiligten unangenehme Situation.

Die Realität sieht jedoch in vielen Einrichtungen anders aus: das Problem hoher Personalausfälle aufgrund von Erkrankungen, Urlaub oder Fortbildungen wird seitens der Einrichtungen oft gar nicht oder nicht ausreichend thematisiert, sondern im Gegenteil versucht zu kaschieren – auch weil sie damit gerade gegenüber den Eltern eingestehen müssten, dass sie die gesetzlich vorgegebenen Aufgaben der Bildung, Erziehung und Betreuung nicht mehr vollumfänglich erfüllen können. Denn: kommt es zu gravierenden Personalausfällen, ist letztlich nur noch eine Betreuung möglich, wenn nicht gar ein oder mehrere Gruppen oder die ganze Einrichtung geschlossen werden muss.

Deshalb sollte es Ziel sein, die Problematiken offen in Richtung Elternschaft zu kommunizieren, denn nur so kann ein Verständnis erreicht werden, wenn nicht sogar aktive Hilfe angeboten wird.

Kita-Campus hat nach fast 1-jähriger Entwicklungszeit im September 2017 mit dem Personalometer ein Instrument auf den Markt gebracht, mit dem Kindertageseinrichtungen auf einfache Art und Weise für diese Transparenz und Offenheit gegenüber den Eltern, aber auch den eigenen MitarbeiterInnen und dem Träger sorgen können.

Das Personalometer ist eine beschreibbare hochwertige Emaille-Magnetwand, auf der einfach und übersichtlich die tagesaktuelle Personalsituation und deren Auswirkungen auf das pädagogische Angebot eintragen werden können. Es sollte im Eingangsbereich der Einrichtung angebracht sein, damit jeder, der in die Einrichtung kommt, sogleich sehen kann, wie die heutige Personalsituation ist.

Eltern erspart man hierdurch peinliche Gespräche mit der Leitung oder den MitarbeiterInnen, gegenüber dem Träger kann man nun leicht dokumentieren, wie die Personalsituation wirklich ist und manchen MitarbeiterInnen geht es besser, weil sie nun nicht mehr über Tage und Wochen hinweg nur das Gefühl haben, ihren eigentlichen pädagogischen Auftrag nicht mehr erfüllen zu können, sondern dies nun offen kommuniziert wird.

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