Ein Trauerspiel

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Das Holocaust-Gedenken in Auschwitz hat bitter gezeigt, dass
die politischen Lenker der Gegenwart nichts aus dem Grauen von einst gelernt
haben. Statt sich angesichts der Herausforderungen unserer Zeit, die von
Klima-Katastrophen, Kriegen, Flucht und Ausbeutung geprägt ist, zusammenzuraufen
und ein Zeichen der Gemeinsamkeit zu setzen, demonstrierten Polen und Russen,
Israelis, US-Amerikaner und bei allem guten Willen auch die Nachfahren der
deutschen Täter ihre Ignoranz. Kremlchef Putin relativierte den
Hitler-Stalin-Pakt und warf Polen eine Mitschuld am Kriegsausbruch vor. Die
rechtsnationale PiS-Regierung in Warschau arbeitet seit Jahren an einem
polnischen Heldenkult, der das Land in einen unsäglichen Opferkonflikt mit
Israel gebracht hat. Resultat war ein gespaltenes Gedenken. In Jerusalem durfte
der polnische Präsident Duda nicht sprechen. Er konzentrierte sich auf seinen
Auftritt in Auschwitz und würdigte die eigenen NS-Opfer.

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Frankfurter Rundschau
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