Eine Generation ohne Bildungschancen verhindern: KfW unterstützt Kinder und Jugendliche in Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch

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– 8,5 Mio. EUR für UNICEF bereitgestellt – Bis zu 69.000 Kinder und Jugendliche profitieren von Schulbildung sowie Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz – Bessere Zukunftsperspektiven für Kinder und junge Erwachsene

Die KfW fördert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit 8,5 Mio. EUR das Kinderhilfswerk der UN (UNICEF), um Schulbildung sowie Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz für bis zu 69.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Rohingya-Flüchtlingscamps im südöstlich gelegenen Distrikt Cox´s Bazar in Bangladesch sowie in den umliegenden Gastgemeinden anzubieten. Das Vorhaben beinhaltet den Aufbau des Unterrichts für die Klassenstufen 6-12 sowie die Förderung der Schülerinnen und Schüler durch die Bereitstellung von Lernmaterialien oder die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Weiter geht es um Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz für die Altersklasse 10-24, die es ermöglichen, sich vor Gewalt, Kinderarbeit und Missbrauch zu schützen.

Durch die Förderung des Bildungssektors kann im Flüchtlingslager Cox´s Bazar Drogenmissbrauch, einer frühen Heirat und ausbeuterischer Arbeit entgegengewirkt werden. Dabei sollen benachteiligte Gesellschaftsgruppen, insbesondere Mädchen und Menschen mit Behinderung, gezielt gefördert werden.

„Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der nach Bangladesch geflohenen Minderheit der Rohingya erhalten eine Bildung, die ihnen Zukunftsperspektiven bietet. Dadurch können wir das Heranwachsen einer Generation verhindern, die keine Bildungschancen hat“, sagt Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW.

Die Initiative geht aus den Vorgängervorhaben der mit UNICEF seit 2017 über 400 errichteten Lern- und Schulungszentren in den Flüchtlingscamps in Cox´s Bazar hervor, das die KfW bereits mit insgesamt 34 Mio. EUR unterstützt hat. Weitere Vorhaben zum Abfall- und Abwassermanagement sowie für Schutzbauten vor Überschwemmungen durch Wetterextreme sind für das Jahr 2021 geplant.

Der Distrikt Cox´s Bazar gehört zu den ärmsten Gebieten in Bangladesch. Seit August 2017 wurden rund 715.000 Rohingya aus Myanmar über die Grenze nach Cox´s Bazar vertrieben. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen mit 75 % den größten Anteil der vertriebenen Rohingya aus.

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