Endlich pflegebedürftig? / BdSAD wendet sich entschieden gegen ein einseitig defizitäres Altersbild (FOTO)

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Ältere Menschen vereinsamen, werden depressiv, sind folglich
anfälliger für Demenz und werden schließlich pflegebedürftig: Dieses
einseitig defizitäre Bild vom Alter und vom Altern ist weit
verbreitet. „Dabei handelt es sich weder um ein Naturgesetz noch um
ein unabwendbares Schicksal“, erklärt Carolin Gatzke, Vorsitzende der
Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e. V.
Sie vertritt einen inzwischen fest etablierten professionellen
Berufsstand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Ressourcen
älterer Menschen zu fördern, sie individuell durch den Alltag zu
begleiten sowie körperlich und geistig zu aktivieren.

„Mehr Prävention für ein möglichst langes eigenständiges Leben in
der eigenen Häuslichkeit“ forderten unlängst auch die
Betriebskrankenkassen, um dem drohenden Zusammenbruch des
Pflegesystems zu begegnen. „Unser Ansatz ist ganz ähnlich, allerdings
aus der rein humanitären Betrachtung“, so Carolin Gatzke. Denn
Pflegebedürftigkeit sei nun einmal nicht das finale Lebensziel von
uns Menschen. Darum gab es bereits vor vielen Jahren Überlegungen,
wie die Eigenständigkeit, Würde und soziale Teilhabe älterer Menschen
bestmöglich aufrechterhalten und unterstützt werden kann mit dem
Ziel, Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest so lange wie
möglich entbehrlich zu machen bzw. gering zu halten.

Die in der BdSAD organisierten Senioren-Assistenten sind für diese
Aufgabe umfassend geschult und qualifiziert. Sie unterliegen darüber
hinaus hohen qualitativen und ethischen Standards bei ihrer
Berufsausübung und bieten ihre Dienste selbstständig an. Über das
Portal www.bdsad.de können Senioren-Assistenten in Ortsnähe gefunden
sowie direkt und persönlich kontaktiert werden. Dort finden
Interessierte auch viele weitere Informationen zur professionellen
Senioren-Assistenz.

„Oft sind es sorgende Angehörige, die sich vertrauensvoll an uns
wenden“, berichtet Carolin Gatzke. Sie können sich aus vielerlei
Gründen nicht selbst regelmäßig um Eltern oder Großeltern kümmern,
spüren aber, dass für sie Gesellschaft und Unterstützung im Alltag
wichtig wäre. Über diesen Weg können sie erheblich zum Wohlbefinden
und zur Lebensqualität ihrer Verwandten beitragen.

Fakten-Check:

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 lebten in Deutschland 17,71 Mio.
Menschen, die das Alter von 65 Jahren überschritten hatten. Zum
gleichen Stichtag wurden in dieser Altersgruppe 2,78 Mio. Menschen
gezählt, die als pflegebedürftig gelten. Das sind 15,7 Prozent.
Demnach ist die große Mehrheit, nämlich 84,3 Prozent aller Menschen
in Deutschland im Alter von über 65 Jahren, nicht pflegebedürftig.

Pressekontakt:
Thomas Bartel
Pressesprecher
Telefon: 040/6006 8429
Mail: bartel@bdsad.de

Original-Content von: Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell

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