Erwachsen und allein gelassen / Junge Menschen mit einer chronischen Krankheit brauchen mehr Unterstützung

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Chronisch kranke Kinder, etwa mit Diabetes,
Rheuma oder Blutungsneigungen, sind in Deutschland in der Regel gut
versorgt. „Aber wenn sie erwachsen werden, sieht es oft mager aus“,
sagt Dr. Martina Oldhafer, Soziologin und Vorsitzende des Vorstands
der Deutschen Gesellschaft für Transitionsmedizin, im
Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Dann nämlich stellt sich die
Frage: Wer soll sie künftig betreuen? Mal eben zum
Erwachsenenmediziner zu gehen – so einfach ist die Sache nicht.
Realität ist: Fast jeder zweite junge Erwachsene vernachlässigt in
der Übergangsphase seine Therapie. Oldhafer rät Eltern, „rechtzeitig
beim behandelnden Kinderarzt nachzufragen, wie der Wechsel in die
Erwachsenenmedizin klappen könnte“. In Berlin, Brandenburg und
weiteren nördlichen Bundesländern gibt es dafür bereits ein
spezielles Programm.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei.

Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 10/2014 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de

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