Flachsbarth (CDU): Kein „politisches Pingpong-Spiel“ bei Endlagersuche für Atommüll / Höhn (Grüne) hofft auf Hessen für Zwischenlagerung

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Bonn/Berlin, 17. Mai 2013 – Die Vorsitzende des
Bundestags-Untersuchungsausschusses Gorleben, Maria Flachsbarth
(CDU), hat im PHOENIX-Interview die Öffnung der
Atommüll-Endlagersuche auf ganz Deutschland einen „gewaltigen Schritt
nach vorne“ genannt. „Wenn wir das jetzt nicht schaffen, ist Gorleben
wieder der einzige Ort, an dem wir suchen. Das sollten wir nach
Kräften zu verhindern versuchen.“ Flachsbarth werde sich weigern, die
Diskussion über ein Endlager auf die Ebene der Parteien und
Länderegoismen zu heben und warnte vor einem „politischen
Pingpong-Spiel“.

Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn,
hofft auf Hessen als Standort für ein weiteres Zwischenlager. Man
brauche drei Zwischenlager in Deutschland. „Hier muss Herr Altmaier
noch seine Hausaufgaben machen“, so Höhn. Kritik äußerte sie am
politischen Prozess der Endlagersuche. Die Einberufung der Kommission
sei „der gesamt-gesellschaftliche Konsens, der schon vor dem
Gesetzentwurf hätte gesucht werden müssen“. Man müsse jetzt „das
Zeitfenster für diese historische Aufgabe nutzen“.

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