Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur „Moscheesteuer“

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Idee
einer „Moscheesteuer“:

Wenn der Islam „zu Deutschland gehören“ soll, wird er seine
eigenen Organisationsformen finden müssen, möglichst unabhängig von
Geld und Einfluss politischer Institutionen im Ausland. So weit
leuchtet der Vorschlag, das Prinzip Kirchensteuer auf den Islam
auszuweiten, ein. Er lenkt allerdings zugleich von grundsätzlichen
Fragen ab. Wenn man Gläubige schon für willenlose Objekte der
Propaganda von außen hält – wer sagt, dass eine Steuer daran etwas
ändert? Und was ist mit dem Papst und den Katholiken? Oder: Wer sagt,
dass die staatsnahe Organisation der Kirchen, wie wir sie kennen, als
Vorbild taugt? Ob Christen, Juden oder Muslime: Je stärker sich
Menschen in dieser Gesellschaft zu Hause fühlen, desto besser werden
sie sich vor Bevormundung zu schützen wissen. Daran zu arbeiten, ist
die eigentliche Aufgabe.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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