Hausverwaltungen: Hohe Schäden durch fehlerhafte Verwaltungsarbeit. „Marktcheck“ im SWR Fernsehen (VIDEO)

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„Marktcheck“ am Dienstag, 28. April 2020, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen und ARD Mediathek / Moderation Hendrike Brenninkmeyer / Im Anschluss: „Die Tricks der Fleischindustrie“

Eigentümer in größeren Wohnanlagen beschäftigen häufig einen Hausverwalter, der sich um Angelegenheiten wie Nebenkostenabrechnungen, Reparaturen oder Sanierungen kümmert. Doch was viele nicht wissen: eine spezielle Ausbildung braucht man dazu nicht. Lediglich eine kurze Weiterbildung ist Pflicht, erklärt Martin Kaßler vom Verband der Immobilienverwalter Deutschland. „Die beinhaltet im Wesentlichen nur 21 Stunden Fortbildung innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren. Das sind also knapp sieben Stunden im Jahr und wenn Sie sich dann überlegen, dass der Verwalter sechzig Gesetze und Verordnungen in der Praxis tagtäglich umzusetzen hat, ist das deutlich zu wenig“, sagt er. Das führt immer wieder zu Fehlern, die Eigentümer oder Mieter teuer zu stehen kommen können. Laut einer Umfrage des Verbands der Immobilienverwalter summieren sich die Schäden durch fehlerhafte Verwaltungsarbeit auf rund 25 Millionen Euro im Jahr. Die häufigsten Fehlerquellen sind eine unkorrekte Buchführung, ein Instandhaltungs- und Sanierungsstau sowie nicht umgesetzte Beschlüsse der Eigentümer. Das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin „Marktcheck“ zeigt, worauf Eigentümer achten können und wie man einen gut ausgebildeten Hausverwalter findet. Am Dienstag, 28. April 2020, 20:15 bis 21 Uhr.

Weitere Themen der Sendung:

Betrügerische Jobplattformen – selbst für Experten kaum zu durchschauen

In Zeiten von Corona haben viele ihren Teilzeit- oder Nebenjob verloren. Eine neue Arbeitsmöglichkeit scheinen Marketing-Plattformen im Internet anzubieten. Sie suchen Produkttester, die bei guter Bezahlung von zu Hause aus arbeiten. Doch „Marktcheck“-Recherchen zeigen, dass es zwischen verschiedenen seriösen Angeboten auch betrügerische Plattformen gibt. Diese dienen dazu, die Identität der Bewerber auszuspähen. Oder sie fingieren Produkt- und App-Tests, um darüber an Geldbeträge ihrer Opfer zu kommen. Eine dieser Plattformen nutzt sogar den Namen „Marktcheck“ sowie das „Tagesschau“-Logo, um Bewerber in Sicherheit zu wiegen. „Marktcheck“-Reporter gehen auf die Suche nach den Hintermännern – ihre Recherche führt sie bis nach Russland.

Rasenvertikutierer – welches System überzeugt durch Handhabung und Ergebnis?

Um den Rasen zu vertikutieren, gibt es drei verschiedene Systeme: den einfachen Rechen mit Stange, das etwas komfortablere Gerät mit Rollen und den elektrischen Vertikutierer. Welches dieser Systeme ist am einfachsten zu bedienen und welches liefert das beste Ergebnis? „Marktcheck“ testet die drei Systeme und zeigt, ob sich eine Investition in teurere Produkte lohnt.

Superfood Rhabarber – was man alles daraus machen kann

Rhabarber enthält Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C und hat kaum Kalorien oder Fett. Es ist ein heimisches Superfood, günstig und regional. „Marktcheck“ Ernährungsexpertin Sabine Schütze gibt Tipps, wie man die Vitaminbombe modern verarbeiten kann und zeigt, welcher Rhabarber nicht so sauer schmeckt.

„Marktcheck“

Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin „Marktcheck“. Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter www. SWR.de/marktcheck (http://www.swr.de/marktcheck) .

Zitat frei bei Nennung der Quelle: SWR.

ARD Mediathek : Die Sendung ist nach der Ausstrahlung vom 28.4.2020 bis 28.4.2021 verfügbar unter www. ARDmediathek.de (http://ardmediathek.de/) und unter www.SWR.de/marktcheck (http://swr.de/marktcheck) .

Außerdem auf YouTube ( http://www.youtube.com/marktcheck ).

Fotos bei ARD-foto.de (http://www.ard-foto.de/)

Informationen, kostenfreie Bilder und weiterführende Links unter http://swr.li/marktcheck-finanzielle-schäden (https://www.swr.de/unternehmen/kom munikation/pressemeldungen/swrfernsehen-marktcheck-finanzielle-schaeden-2020-100 .html)

Im Anschluss im SWR Fernsehen:

„Die Tricks der Fleischindustrie“

Ob Schnitzel, Kotelett oder Hack: Schweinefleisch ist das beliebteste Fleisch der Deutschen. Außerdem ist es sehr günstig – ein Kotelett gibt es schon für einen Euro. Aber wo bleibt der Geschmack? Und wer zahlt den Preis dafür, dass das Schweinefleisch so billig ist?

Moderator Jo Hiller begibt sich auf Spurensuche, vom Ferkelstall bis zum Schlachthof. Landet auf den Tellern vieler Verbraucherinnen und Verbraucher Massenware, statt qualitativ hochwertigem Fleisch? Bereits im Stall geht es um Geld. Eine Sau muss viele Ferkel werfen, um den Bedarf an Schweinefleisch zu decken. Doch damit die hochgezüchteten Sauen ihre Ferkel nicht erdrücken, sind sie wochenlang in engen Käfigen fixiert, kritisieren Tierschützerinnen und Tierschützer.

Auch auf dem Schlachthof werden Kosten gedrückt. Jo Hiller spricht mit rumänischen Arbeiterinnen und Arbeitern, die an Schlachthöfen teilweise ungehemmt ausgebeutet werden. Er trifft einen Minister, der solche Bedingungen zwar als „katastrophal“ anprangert, aber kaum etwas dagegen ausrichten kann. Jo Hiller ist unterwegs in einer Branche, die den Ruf der Billigware ablegen will und doch mittendrin steckt.

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Pressekontakt:

Katja Matschinski, 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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OTS: SWR – Südwestrundfunk

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