Hungerkrise Afrika: Kinder ohne Zukunft / Schulen wegen Dürre geschlossen: bis zu sechs Millionen Kinder betroffen

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„Es ist vordringlich Hunger, der Millionen
Menschenleben in Afrika bedroht. Hilfsorganisationen versuchen, ihn
nach besten Kräften zu bekämpfen. Doch der Hunger hat Folgen, auch
für die Bildung und damit die Zukunftschancen der Menschen: Lehrer
sind nicht in der Lage zu unterrichten, weil sie hungrig sind und
sich kaum auf den Beinen halten können, auch Kinder können vor
Schwäche nicht zur Schule“, so Manuela Roßbach, geschäftsführender
Vorstand des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“, die kürzlich von
einer Reise in den Südsudan zurückgekehrt ist. Viele Schulen in den
von Dürre und Hunger heimgesuchten Regionen Afrikas sind geschlossen.

In Ostafrika spitzt sich die Situation infolge der Dürre so zu,
dass Hilfsorganisationen befürchten, dass demnächst sechs Millionen
Kinder nicht die Schule besuchen. Dabei ist Schule als Rückhalt
gerade in Krisenzeiten wichtig: Sie vermittelt eine Art Normalität
und ist ein Ort, an dem Kinder Fürsorge erfahren. So bieten
Organisationen wie Malteser International Schulspeisungen an, um
Kinder vor dem Hungertod zu bewahren und weiteres Lernen zu
ermöglichen. Mehr Gemeinden und damit mehr Menschen könnten erreicht
werden, wenn mehr Geld zur Verfügung stünde.

Zwei Ernten in Folge sind ausgefallen, die Regenzeit steht bevor,
aber es gibt Prognosen, wonach ein dritter Ernteausfall aufgrund von
Dürre wahrscheinlich ist. Organisationen des Bündnisses helfen
aktuell vordringlich mit Nahrungsmitteln, Hygienemaßnahmen und
medizinischer Versorgung. Ende Februar startete das Bündnis „Aktion
Deutschland Hilft“ seinen Spendenaufruf für hungernde Menschen in
Afrika für Länder wie Äthiopien, Somalia, Kenia oder Südsudan.

Hinweis an Redaktionen:

Manuela Roßbach und Kai Kappes von Aktion Deutschland Hilft waren
im Südsudan und stehen Ihnen gerne als Interviewpartner zur
Verfügung, um über ihre Eindrücke und Einschätzungen zur Notlage und
Hilfsmaßnahmen im Südsudan sowie über die aktuelle Krise in Afrika zu
berichten. Gerne senden wir Ihnen auch aktuelles Bildmaterial zu oder
vermitteln Kontakte zu Helfern vor Ort.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 – 222
Fax: 0228/ 242 92 – 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de

Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden für die Not leidenden
Menschen in Afrika auf:
Stichwort „Hunger in Afrika“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz,
Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden
(10 EUR zzgl. üblicher
SMS-Gebühr, 9,83 EUR davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

„Aktion Deutschland Hilft“ ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der
Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das – dem Deutschen Spendenrat
angehörige – Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

Kontakt: Pressestelle:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 – 222
Fax: 0228/ 242 92 – 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de

Original-Content von: Aktion Deutschland Hilft e.V, übermittelt durch news aktuell

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