IB: Ablehnung des Pflege-Tarifvertrags durch Caritas völlig unverständlich / IB-Präsidentin Petra Merkel: „Vertane Chance, Beschäftigten endlich Anerkennung zu zeigen“

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Der Internationale Bund (IB) äußert Unverständnis in Bezug auf die Ablehnung des flächendeckenden Tarifvertrags in der Altenpflege durch die Caritas. Der soziale Träger innerhalb der katholischen Kirche hat dagegen gestimmt, den mit dem Arbeitgeberverband BVAP und Verdi ausgehandelten Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Pflege zu übernehmen. Damit kann das Bundesarbeitsministerium diese Vereinbarung nicht für branchenweit allgemeinverbindlich erklären.

„Die Blockade-Haltung der Caritas ist völlig unverständlich! Hier wurde eine Chance vertan, den 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege endlich die Anerkennung zu zeigen, die ihnen seit Beginn der COVID-19-Pandemie immer versprochen wurde. Der Internationale Bund fordert die Verantwortlichen dringend auf, ihre Entscheidung zu überdenken“, sagt IB-Präsidentin Petra Merkel.

Caritas-Mitarbeiter*innen haben ihrem Dienstgeber bereits mangelnde Solidarität vorgeworfen. Der Tarifvertrag sah unter anderem einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn sowie Gehaltssteigerungen für alle Beschäftigten vor. Für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche gilt ein solcher, allgemeinverbindlicher Tarifvertrag beispielsweise schon. Er war 2013 unter anderem unter maßgeblicher Mitwirkung des IB zustande gekommen.

Pressekontakt:

Internationaler Bund
Dirk Altbürger (Pressesprecher)
Tel. 0171 5124323
dirk.altbuerger@ib.de
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