„Inhaltliche Grundlage unklar“ – Kevin Kühnert im „Küchenkabinett“ über Wagenknechts Sammlungsbewegung „Aufstehen“

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„Ich weiß bis heute nicht, was die inhaltliche Grundlage dieser
Sammlungsbewegung eigentlich sein soll“, kritisierte Juso-Chef Kevin
Kühnert das Politik-Projekt „Aufstehen“ von Sahra Wagenknecht in der
Online-Talkshow „Küchenkabinett“. Hier diskutierte er mit der
Bundesvorsitzenden der Julis, Ria Schröder. Die Folge ist jetzt
online verfügbar.

Über ihre Vorstellung von Zusammenleben, Politik und Zukunft in
Deutschland haben der Chef der Jusos, Kevin Kühnert, und die
Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen (Julis), Ria Schröder, in der
zweiten Folge der Online-Politik-Talkshow „Küchenkabinett“
diskutiert. Die Diskussion kam auch auf die neue linke Sammelbewegung
„Aufstehen“ um Sahra Wagenknecht zu sprechen. Es sei bemerkenswert,
zu etwas aufzurufen, bei dem unklar sei, was eigentlich dahinter
stecke, so Kühnert. Eine Unterstützung seinerseits sei
unwahrscheinlich, teilte er mit.

Die knapp einstündige „Küchenkabinett“-Folge ist online verfügbar
auf der Website des Magazins Cicero unter: http://ots.de/S7JD0l

Mit Blick auf den Bundestag und andere Orte des Politikbetriebs
verwies Kühnert darauf, dass derzeit nicht gewährleistet sei, dass
hier alle Teile der Gesellschaft vertreten seien: „Ich stelle mir die
Frage, wie repräsentativ unsere repräsentative Demokratie eigentlich
noch ist. Da ist die Frage des Alters nur ein Beispiel von ganz
vielen.“ So sei die digital aufgewachsene Generation der „Digital
Natives“, die inzwischen auch einen Teil des Arbeitsmarktes ausmache,
in der Politik kaum sichtbar.

Der Druck auf die Parteien, für Demokratie einzustehen, habe sich
erhöht. „Wir kommen zwar aus einer Zeit, in der der Druck nicht so
groß war, für die Demokratie aktiv und wehrhaft zu sein“, erinnerte
sich Ria Schröder. Dies habe sich geändert: „Das ist etwas, was immer
wieder passieren muss und wo wir im Moment eine starke Notwendigkeit
sehen“, so die Julis-Bundesvorsitzende. Mit Moderator Christoph
Minhoff sprachen die Nachwuchspolitiker zudem über sich wandelnde
Wertvorstellungen, wie die Abkehr der Generation Y vom Materialismus
sowie über die Gesetzmäßigkeiten des Mediensystems, auch mit Blick
auf den medialen „Hype“ um Jusos-Chef Kühnert.

Das „Küchenkabinett“ hat der Spitzenverband der Deutschen
Lebensmittelwirtschaft BLL in Kooperation mit dem Magazin Cicero als
neues Talk-Format gestartet, das gleichermaßen einen Fokus auf die
politische Kultur und die Esskultur legt. In der Web-Talkshow treffen
sich Politiker und andere Persönlichkeiten, um die Kultur des guten
Essens, des politischen Meinungsstreits und des niveauvollen
Gesprächs zu feiern. Den passenden Rahmen für den Talk bildet ein
geschmackvolles Dinner, zubereitet von Spitzenkoch Markus Herbicht im
ehemaligen Schmelzwerk in den Sarotti-Höfen in Berlin-Kreuzberg. Die
Videos erscheinen auf der Website und dem YouTube-Kanal des Cicero.
In der ersten Folge, die im Mai 2018 erschienen war, waren Dietmar
Bartsch (Die Linke) und Peter Ramsauer (CSU) zu Gast.

Pressekontakt:
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL)
Manon Struck-Pacyna
BLL-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 206143-127, Fax: +49 30 206143-227
E-Mail: mstruck@bll.de, Web: https://www.bll.de
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Original-Content von: BLL – Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V., übermittelt durch news aktuell

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