Märkische Oderzeitung: Steinmeier macht sich für Braunkohle stark – auch ohne CCS-Technologie

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Joachimsthal. Der Fraktionschef der SPD im
Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, plädiert für eine stärkere
Nutzung der Braunkohle, auch ohne die CCS-Technik. In einem Interview
der Märkischen Oderzeitung (Frankfurt/Oder) warnte er jedoch
gleichzeitig vor Akzeptanzproblemen für neue Tagebaue. „Dem durch den
beschleunigten Atomausstieg erforderlichen Ausbau der Kohlekraft wird
ohne die CCS-Technologie einiges an Akzeptanz fehlen“, sagte
Steinmeier dem Blatt am Rande einer Klausurtagung der Brandenburger
SPD-Landtagsfraktion in Joachimsthal. Steinmeier war als Redner zum
Thema Energiepolitik eingeladen. Er kritisierte den Gesetzentwurf der
Bundesregierung zur Abspaltung und unterirdischen Lagerung des bei
der Braunkohleverstromung entstehenden Kohlendioxids. Steinmeier
äußerte Verständnis für Brandenburgs ablehnende Haltung, weil sich
einige Länder durch die Ausstiegsklausel dem Gesetz, über das am 23.
September der Bundesrat entscheidet, entziehen können: „Wenn es im
jetzigen Verfahren zu keiner Verständigung kommt, wird CCS zu einem
Thema für die nächste Bundesregierung werden“, sagte er.

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
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