Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Lunguist Niehr: Nahles-Spruch kein Symptom für die Verrohung der politischen Kultur

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Liebe Kollegen,

die Neue Berliner Redaktionsgesellschaft übermittelt Ihnen eine
Nachricht, die am Freitag in der Südwest Presse und der Märkischen
Oderzeitung erscheint. Sie ist bei Angabe der Quelle zur
Veröffentlichung frei.

Berlin. Der Sprachwissenschaftler Thomas Niehr tritt der
Skandalisierung von Andrea Nahles– „Fresse“-Spruch entgegen. Die neue
Fraktionsvorsitzende der SPD hatte am Mittwoch gesagt, die Union
werde von nun an von der SPD „in die Fresse“ bekommen. Den Zeitungen
der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Märkische Oderzeitung,
Südwest Presse) sagte Niehr, Nahles habe durch „ihre Gestik und
Mimik, durch ihr Lachen angedeutet, wie die Aussage gemeint war:
scherzhaft“. Der Spruch sei „taktisch sicherlich nicht sehr klug“
gewesen, ergänzte Niehr. „Ich kann gut verstehen, dass man versucht,
diese Äußerung zu instrumentalisieren.“ Die Äußerung sei aber kein
Symptom für die Verrohung der politischen Kultur, so Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft „Sprache in der Politik“. Diese sieht er
woanders: „Ich denke da an den AfD-Sprachgebrauch.“ Beispielhaft
nennt er Alexander Gaulands Forderung, die
Integrations-Staatssekretärin Aydan Özoguz zu „entsorgen“.

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

Original-Content von: Märkische Oderzeitung, übermittelt durch news aktuell

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