Mitteldeutsche Zeitung: Wolff erfuhr bei Termin in Mücheln von Entlassung

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Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Birgitta
Wolff (CDU) erfuhr bei einem Termin am Geiseltalsee bei Mücheln von
ihrer Entlassung: „Der Ministerpräsident hat mich kurz vor zwölf
angerufen“, sagte Wolff der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung. Sie sei von der Entscheidung Haseloffs nicht völlig
überrascht gewesen: „Dass mit dem gestörten Vertrauensverhältnis
stimmt, aber ich kann mich nicht verbiegen.“ Dieser Zustand habe die
Arbeit im Kabinett „zunehmend unangenehmer gemacht“, so Wolff: „Ich
kann da nicht sitzen und nichts sagen“, sagte Wolff mit Blick auf den
radikalen Sparkurs von Haseloff und Finanzminister Jens Bullerjahn
(SPD). Sie habe daher auch mehrfach Haseloff gegenüber erklärt, dass
sie nicht an dem Job hänge. Dennoch bedauere sie die Entscheidung:
„Es gibt viele Dinge, die ich gern noch weitergemacht und zu Ende
gebracht hätte.“ Wolff ist am gestrigen Freitag auf den Tag genau
zwei Jahre als Wissenschafsministerin im Amt gewesen. Zuvor hatte sie
das Kultusministerium geleitet. Es ist Haseloffs erster Verlust eines
Ministers in seinem Kabinett.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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