Mitteldeutsche Zeitung: zu Betreuungsgeld

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Derzeit beharrt vor allem die CSU auf der Einführung
des Betreuungsgeldes, während FDP und weite Teile der CDU das
Vorhaben für gefährlich halten. Man befürchtet falsche Anreize, weil
die Mittel bisher nicht berufstätigen Elternteilen zugedacht sind,
die ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren zu Hause betreuen,
mithin auf Krippenangebote verzichten. Somit könnten sich gerade
sozial schwache Familien veranlasst sehen, ihren Kindern um des
Geldes wegen die Krippenangebote vorzuenthalten. Genau an diesem
fatalen Mechanismus aber ändert Schröders Vorschlag nichts. Merke:
Unsinn wird nicht besser, indem man ihn flächendeckend verteilt.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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