Mitteldeutsche Zeitung zu Corona-Hilfen

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Zu Beginn der Pandemie organisierten die Länder die unkomplizierte Auszahlung von Hilfsgeldern. Wenige Zettel mussten die Firmenchefs ausfüllen, schon floss Geld. Sicher, das Verfahren war anfällig für Betrug. Das ist jedoch ein Risiko, das angesichts der herrschenden Notlage eingegangen werden kann. Doch dann übernahm der Bund und die Bürokratie setzte sich durch. Das Ergebnis nach einem Jahr: Durch zig Änderungen bei den Anträgen wissen viele Unternehmer nicht mehr, welches Geld ihnen überhaupt zusteht. Aus Angst, aus Versehen einen Steuerbetrug zu begehen, lassen viele gleich die Finger davon. Zudem sorgen die aufwendigen Antragsverfahren für monatelange Bearbeitungszeiten. Das ist langsam und bürokratisch. Und: Betrug haben die Aktenberge ebenfalls nicht verhindert – wie die zwischenzeitlich eingestellten Zahlungen zeigen.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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