Neue Presse Hannover: Forsa-Chef Güllner hat Zweifel am Überleben der FDP

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Nach dem Wahldebakel der FDP in
Mecklenburg-Vorpommern zweifelt der Chef des
Meinungsforschungsinstituts Forsa daran, dass die FDP überleben kann.
„In sechs Wahlkreisen ist sie schwächer als die Piratenpartei und in
zwei sogar schwächer als die Partei Familie“, sagte Güllner der
„Neuen Presse“ (Dienstagsausgabe) aus Hannover. „Das muss man sich
mal vorstellen, dass diese altehrwürdige liberale Partei jetzt mit
Splittergruppen konkurrieren muss.“

Neben inhaltlichen Problemen machte der Parteienforscher auch
personelle verantwortlich. „Westerwelle muss weg, das ist klar.“ Aber
es gehe weiter. Da habe man Rainer Brüderle, nachdem er gerade
Konturen im Amt des Wirtschaftsministers gewonnen hatte, gegen einen
Philipp Rösler ausgetauscht, „der als Gesundheitsminister noch nicht
überzeugt hatte. Im Vergleich zu seiner Vorgängerin Ulla Schmidt, die
sich in der Schlangengrube auskennt, hat man bei Rösler das Gefühl,
er ist da hineingefallen“, meinte Güllner.

Der Forsa-Chef sieht ein Potenzial von Bürgern, die eine liberale
Partei wählen wollen. Er betonte: „Nur die real existierende FDP kann
nicht gewählt werden, wenn sie sich nicht ändert. Sie muss zurück zu
ihren Wurzeln.“

Pressekontakt:
Neue Presse Hannover
Petra Rückerl
Telefon: +49 511/5101-2264
rueckerl@neuepresse.de

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