Neue Westfälische (Bielefeld): Altmaier erinnert Rösler an die Richtlinienkompetenz der Bundeskanzlerin

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Peter Altmaier, parlamentarischer
Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag kritisierte
Wirtschaftsminister Philipp Rösler scharf, der eine geordnete
Insolvenz von Griechenland ins Spiel gebracht hatte. Der FDP-Minister
war am Dienstag trotz Rüffel durch Bundeskanzlerin Angela Merkel bei
seiner Aussage geblieben. Altmaier sagte dazu in einem Gespräch mit
der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen
(Mittwochsausgabe): „Ich bin strikt dagegen, dass über eine Insolvenz
öffentlich diskutiert wird. Griechenland soll in der Eurozone
bleiben“. Wenn ein Minister und Regierungsmitglied etwas anderes
sage, so Altmaier, „dann führt das zu Fragezeichen auch bei unseren
Nachbarn und Partnern Und es kommt zu unkontrollierbaren Reaktionen
auf den Finanzmärkten.“ Altmaier wollte sich nicht dazu äußern, ob
Philipp Rösler mit seinem Verhalten einen Koalitionsbruch riskiere.
Der CDU-Politiker antwortete auf diese Frage: „Die Richtlinien der
Politik bestimmt die Bundeskanzlerin und die hat heute zum Thema
Greichenland alles notwendige gesagt. Dem ist nichts hinzuzufügen.“
Altmaier sagte auch, dass der internationale Druck auf Griechenland
aufrecht erhalten bleibe, damit das Land seine Sparanstrengungen
erhöhe. Altmaier ergänzte: „Und trotzdem muss es klar bleiben, dass
Griechenland ein befreundetes Land ist, dessen Würde wir
respektieren“.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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