Neue Westfälische (Bielefeld): Religionsmonitor Säkularisierte Nächstenliebe BERNHARD HÄNEL

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Im Zuge der Globalisierung zerrinnen die
überkommenen Milieus. Parteien erleben das, Gewerkschaften und
Kirchen leiden darunter. Doch wer glaubt, dass dieser Prozess eine
Entwertung aller Werte nach sich zieht, irrt gewaltig. Das
Christentum hat tiefe Spuren hinterlassen in Köpfen und Herzen der
Menschen. Solidarität ist säkularisierte Nächstenliebe. Man muss
nicht in der Kirche sein, um diese Werte im Alltag zu leben. Die
übergroße Mehrheit der Menschen, die aus vielerlei Gründen aus der
Kirche ausgetreten sind, haben eher mit der Institution gebrochen als
mit dem Inhalt der christlichen Botschaft. So gesehen, haben die
Kirchen immer noch gute Chancen, Abtrünnige zurückzugewinnen, so sie
sich veränderungsbereit zeigen. Weniger hierarchisch und erheblich
aufgeschlossener gegenüber dem Wandel. Dass christliche Werte und
eine christliche Erziehung Menschen zur Übernahme von Verantwortung
fürs Gemeinwesen befähigt, zeigt ein Blick auf die politische Führung
unseres Landes. Auch ein Großteil der Anchormen des Showgeschäfts ist
christlich sozialisiert. Das muss doch einen Grund haben.

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