Neue Westfälische (Bielefeld): Entwicklungshilfeminister nennt deutsche Klimadebatte “viel zu einseitig, national” / Müller fordert EU-Kommissar für Afrika

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Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU)
kritisiert die aktuelle deutsche Klimadebatte als “viel zu einseitig,
national”. Entscheiden für das Weltklima sei, “was in Afrika und den
Entwicklungsländern passiert. Wer nur über Gebäudesanierung und
Abgaswerte in Deutschland diskutiert, hat die Welt nicht verstanden”,
sagte Müller der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen
(Montagausgabe). Von der designierten EU-Kommissionpräsidentin Ursula
von der Leyen forderte der Minister deshalb die Berufung eines
Afrika-Kommissars, der die Aufgaben bündelt. “Das muss die
EU-Kommission zur Chefsache machen. Ich baue da auf Ursula von der
Leyen”, so Müller. Dazu gehörten ein Klima- und Investitionspaket für
Waldschutz-Initiativen und zur Markteinführung erneuerbarer Energien.
Müller zeigte sich außerdem überzeugt, dass große Koalition bis Ende
2021 hält. “Die derzeitige Alternative wäre Rot-Rot-Grün, wie gerade
in Bremen. Die Probleme wären dann nicht kleiner, sondern größer”, so
Müller.

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