Neue Westfälische (Bielefeld): Tafeln kommen an ihre Grenzen Schulterklopfer reichen nicht Katharina Thiel

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Den rund 940 Tafeln in ganz Deutschland fehlt es an fast
allem. Nur nicht an Menschen, die auf die Verteilung von gespendeten
Lebensmitteln angewiesen sind. Die Bedürftigen werden immer älter; um 20 Prozent
ist die Zahl der mittellosen Rentner innerhalb eines Jahres gestiegen. Die
Bundesregierung muss jetzt reagieren. Zum einen sollte sie sich durch Reformen
im Rentensystem mehr um diese Generation kümmern. Mindestens genauso wichtig ist
es allerdings, die Tafeln finanziell besser zu unterstützen. Das würde nämlich
auch den anderen Generationen zugute kommen. Denn politische Schulterklopfer für
die wichtige Arbeit der Tafeln reichen nicht aus – echte Hilfe muss her. Und
Möglichkeiten, das Geld in die Unterstützung der Bedürftigen zu investieren,
gibt es genug. Ausreichend Kühlfahrzeuge und Lager würden es den Tafeln
ermöglichen, deutlich mehr Lebensmittel anzunehmen und so gleichzeitig mehr
Menschen zu versorgen. Was jedoch noch wichtiger wäre: ausreichend Personal.
Personal, das für seine hauptamtliche Arbeit entlohnt wird. Denn aktuell sind es
vor allem ehrenamtliche Helfer, die die Tafeln am Leben halten und für ihre
freiwillige Arbeit nicht ausreichend gewürdigt werden.

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