NOZ: Bischof Bode ruft zu geringerem Fleischkonsum auf

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Bischof Bode ruft zu geringerem Fleischkonsum
auch nach der Fastenzeit auf

Katholischer Geistlicher fordert: Preise für Fleisch müssen
steigen

Osnabrück. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat sich dafür
ausgesprochen, auch nach der Fastenzeit weniger Fleisch zu essen. Im
Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) sagte der
katholische Geistliche: „Einen Lebens- und Ernährungsrhythmus mit
fleischlosen Tagen über die Fastenzeit oder den Freitag hinaus halte
ich für richtig.“ Das helfe dabei, das Fleisch, das Tier hinter dem
Fleisch, aber auch die Produktionsbedingungen mehr wertzuschätzen, so
Bode. Er forderte: „Die Preise insgesamt müssten steigen, ebenso
müsste der Fleischkonsum insgesamt sinken.“

Der Bischof rief zudem zu einer differenzierteren Debatte über die
Landwirtschaft auf. Bauern fühlten sich zunehmend als Prügelknaben.
„Landwirte sind Teil eines Systems, für das sie nicht allein zur
Rechenschaft gezogen werden können“, so Bode. Das Bistum Osnabrück
deckt Teile der Region Weser-Ems in Niedersachsen ab, eine der
tierhaltungsintensivsten Regionen Europas.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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