NOZ: Jahrestag Notrufnummern 110 und 112: Björn Steiger Stiftung fordert standardisierte Abfrage für Notruf-Leitstellen

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Jahrestag Notrufnummern 110 und 112: Björn
Steiger Stiftung fordert standardisierte Abfrage für
Notruf-Leitstellen

Osnabrück. Zum 45. Jahrestag der bundesweiten Einführung von
einheitlichen Notrufnummern hat die Björn Steiger Stiftung strengere
Standards für Notruf-Leitstellen gefordert. Noch immer fehlten
einheitliche Vorgaben für eine systematische Abfrage in den 278
Leitstellen in Deutschland, kritisierte der Präsident der Björn
Steiger Stiftung, Pierre-Enric Steiger, in der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“. Die Politik müsse für ein klar definiertes, systematisches
Abfrageverfahren sorgen und dann auch kontrollieren, dass die
Bundesländer – in deren Zuständigkeit das Rettungswesen fällt – die
Regeln einhalten.

Steiger sagte: „Leitstellen mit aufeinander abgestimmten Fragen
und Anweisungen müssen Anrufern Orientierung bieten und diese durch
die schwierige Notsituation führen. Das spart Zeit – und kann Leben
retten.“ Der Präsident der Stiftung kritisierte: „Wie umfassend dies
geschieht, ist aber nicht überall gleich.“ In manchen Bundesländern
wie Niedersachsen, Brandenburg, Berlin, Hamburg und in der Region
Bodensee-Oberschwaben arbeiteten die Leitstellen schon mit
standardisierten Abfrageverfahren. Oft genug fehlten diese aber. „Wie
gut und schnell geholfen wird, hängt auch von Zufallsfaktoren wie dem
Wohnort ab“, sagte Steiger. „Das ist nicht hinnehmbar.“

In der Bundesrepublik gibt es erst seit 1973 die einheitlichen
Notrufnummern 110 und 112. Sie wurden am 20. September 1973, also vor
genau 45 Jahren, eingeführt. Dafür kämpfte der Vater von Björn
Steiger, der 1969 mit acht Jahren nach einem Verkehrsunfall starb,
weil die Rettungskräfte zu spät eintrafen. Siegfried Steiger
engagierte sich für eine Verbesserung des Notrufs und gründete die
nach seinem Sohn benannte Björn Steiger Stiftung. Die private
Stiftung mit Sitz im baden-württembergischen Winnenden hat rund
200000 aktive Förderer.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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