NOZ: Kipping: AKK muss schwarz-blaue Flirts stoppen

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Kipping: AKK muss schwarz-blaue Flirts stoppen

Osnabrück. Vor der CDU-Führungsklausur an diesem Sonntag hat
Linken-Chefin Katja Kipping die Partei zu einer Anti-AfD-Garantie
aufgefordert. „Die CDU muss auf ihrer Klausur eine Garantie abgeben,
nach den Wahlen im Osten keinem AfD-Politiker in ein Ministeramt zu
verhelfen“, sagte Kipping der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).
„Annegret Kramp-Karrenbauer ist es den Wählerinnen und Wählern in
Sachsen und Thüringen schuldig, alle Zweideutigkeiten auszuräumen,
die schwarz-blauen Flirts zu stoppen und eine Zusammenarbeit mit den
Rechtspopulisten klipp und klar auszuschließen.“ Bleibe dieser
Grundsatzbeschluss in den kommenden Tagen aus, wisse jeder, was er
von der CDU zu erwarten habe, sagte Kipping: „Spätestens dann drohen
uns demokratieverachtende österreichische Verhältnisse – die AKK zu
verantworten hätte.“
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Linken-Chefin warnt Bartsch vor Machtkampf um
Wagenknecht-Nachfolge

Osnabrück. Den Plan von Dietmar Bartsch, die
Linken-Bundestagsfraktion nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht
alleine zu führen, will Parteichefin Katja Kipping durchkreuzen. „Als
Feministin bin ich davon überzeugt, dass uns eine Doppelspitze gut zu
Gesicht steht“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) und
ergänzte: „Wichtiger als alle Ambitionen von Einzelpersonen sind
jetzt das Bestreben nach gemeinsamen Lösungen und die Verständigung
über die strategische Ausrichtung für die Zeit nach der Großen
Koalition.“ Überdies gelte es, bei den Landtagswahlen im Osten den
Aufstieg der AfD zu stoppen. „Alle, die vorne stehen und vorne stehen
werden“, müssten „gemeinsam nach Lösungen suchen, die breit getragen
werden“, warnte sie vor einem neuen Machtkampf. Sie selbst werde
nicht für die Fraktionsspitze kandidieren, legte sich Kipping fest.
Sie schloss indes nicht aus, im kommenden Jahr noch einmal für den
Parteivorsitz anzutreten: Die Satzung „lässt die Möglichkeit offen“,
betonte sie. „Auf jeden Fall habe ich noch viel vor in dieser
Partei.“

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Kipping: Grüne müssen in Bremen Farbe bekennen

Osnabrück. Mit Blick auf die schwarz-grünen Sondierungen in Bremen
macht sich die Linken-Chefin Katja Kipping für ein rot-rot-grünes
Bündnis stark. „Die Grünen müssen sich entscheiden, ob sie an der
Seite der Union Klimaschutz nur vortäuschen oder mit uns mutigen
Klimaschutz umsetzen wollen. Es gibt eine klare Mehrheit für eine
sozial-ökologische Politik links der Union. Das ist der Wählerauftrag
in Bremen“, sagte Kipping der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).
„Basis und Wählerschaft der Grünen wollen Rot-Rot-Grün. Die
Parteispitze muss jetzt Farbe bekennen. Schwarz oder rot, links oder
rechts. Von Bremen können Signale für den Bund ausgehen.“

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